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Flüchtlingsdrama: Hinterging Merkel die Wähler?

Archivmeldung vom 14.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: World Humanitarian Summit, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: World Humanitarian Summit, on Flickr CC BY-SA 2.0

Laut einem Bericht des investigativen Journalisten Guido Grandt hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bürger hintergangen! Und zwar bei einem Thema, das heutzutage alles andere überschattet: Dem Flüchtlingsdrama!

Grandt schriebt dazu auf seinem Blog: "Sie erinnern sich: Am 18. März 2016 schlossen die EU und die Türkei den sogenannten „Flüchtlingsdeal“.

Dieser sieht u.a. vor, dass die Türkei ihre Grenzen zu Griechenland und Bulgarien besser kontrolliert, damit weniger Flüchtlinge in die EU kommen. Seither überwachen die türkischen Behörden die Seegrenzen zu Griechenland deutlich effektiver als früher. Außerdem sollen Flüchtlinge, die keinen Anspruch auf Asyl haben, von den griechischen Inseln zurück in die Türkei gebracht werden.

Im Gegenzug dazu verpflichteten sich die EU-Länder für jeden von ihnen einen syrischen Flüchtling aus den türkischen Lagern aufzunehmen. Für dieses Abkommen, das zudem den Visazwang für türkische Bürger sowie Verhandlungen über den EU-Beitritt beinhaltet, soll die EU bis 2018 sechs Milliarden Euro zahlen.

Nun berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus": "Angela Merkel soll der Türkei bei den Verhandlungen über den Deal eine konkrete Zusage gemacht haben, die bisher nicht bekannt war.

Die Kanzlerin und der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte sollen versprochen haben, jährlich 150.000 bis 250.000 syrische Flüchtlinge direkt aus der Türkei nach Europa zu holen."

Dies zeigten Recherchen für das neue Buch „Die Getriebenen – Merkel und die Flüchtlingspolitik.“ von „Welt“-Journalist Robin Alexander.

Demnach habe es am 6. März 2016 – am Vorabend des entscheidenden EU-Ratsgipfels – ein Treffen der Bundeskanzlerin mit Rutte und dem damaligen türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu gegeben. Die Niederlande hatten damals den EU-Ratsvorsitz inne. Der von Merkel, Davutoglu und Rutte gemeinsam vereinbarte Plan sei am Folgetag den übrigen EU-Ratsmitgliedern als überraschender Vorschlag der Türkei präsentiert worden. Die Staats- und Regierungschefs hätten dann im Abschlussdokument des Gipfels einer „freiwilligen Aufnahme aus humanitären Gründen“ zugestimmt.

Und weiter:

Die konkrete Zahl, so die „Welt“ weiter, hätten Merkel, Rutte und Davutoglu damals jedoch nicht genannt. Die drei Regierungschefs hätten sich untereinander auf die Zahl 150.000 bis 250.000 geeinigt. Das hätten mehrere Personen bestätigt, die in die Verhandlungen involviert waren. Merkel und Rutte hätten demnach geplant, weitere EU-Länder von der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Türkei zu überzeugen. Auf diese „Koalition der Willigen“ sollte das Kontingent verteilt werden.

Unglaublich, unfassbar: So also hat die deutsche Bundeskanzlerin ihr eigenes Wählervolk getäuscht!

Jährlich 150.000 bis 250.000 Syrer aus den Flüchtlingslagern aus der Türkei würde bedeuten, dass in 10 Jahren zussätzlich 1,5 bis 2,5 Millionen NEUE Zuwanderer hierzulande leben werden. Denn machen wir uns nichts vor: Die anderen EU-Länder beteiligen sich daran nicht. Und die Niederlande kann gerademal eine Handvoll Asylbewerber aufnehmen.

Deutschland wird wie immer den Großteil der Migranten empfangen."

Lesen Sie hier den vollständigen und was Publizist Guido Grandt noch zu dem "Türkei Deal" schreibt: https://guidograndt.wordpress.com/2017/03/14/so-hinterging-merkel-die-waehler-hunderttausende-syrer-nach-europa/

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