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Andreas Clauss: Die Bundesrepublik hat mit einer echten Staatlichkeit nichts zu tun

Archivmeldung vom 13.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Bild: ExtremNews

Im Rahmen der Reihe „Ihr Thema ...“ spricht der Unternehmer und Publizist Andreas Clauss im ExtremNews-Studio über die Hintergründe seiner Vortragstätigkeit und erklärt, wie er sich vom Finanzdienstleister zum Berater für potenzielle System-Aussteiger entwickelte.

Andreas Clauss ist ein Mann, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, nach Ungereimtheiten zu suchen und der auch fündig geworden ist in unserem Finanzsystem und in unseren Gesetzen. Der 11. September 2011 wurde für ihn, so sagt er im Interview, wie für viele andere Menschen zu einem Wendepunkt. Was seinerzeit von ihm, der als Finanzexperte arbeitete, verlangt wurde, war sich mit den ökonomischen Konsequenzen der Terror-Akte in den USA auseinanderzusetzen. Doch das reichte ihm nicht. Er hatte Fragen nach Ursachen und Hintergründen und wollte Antworten. Dabei fand er sogar mehr, als er eigentlich gesucht hatte.

Die Widersprüchlichkeiten im Status der Bundesrepublik, die sich aus der Tatsache ergeben, dass es nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Friedensvertrag gegeben hat, die aber auch daraus resultieren, dass in den Formulierungen von Gesetzen teilweise auf historische Quellen unterschiedlicher Epochen zurückgegriffen wurde, werden durch die Verquickung mit den rechtlichen Grundlagen und Ansprüchen der Europäischen Union nur größer, komplizierter, weniger durchschaubar.

Die allgemein verbreitete Annahme, das Grundgesetz, das seinem Text nach nur vorübergehenden Status haben sollte, sei auch nach der deutschen Wiedervereinigung noch immer gültig im Range einer Verfassung, sieht er durch tiefgehendes Studium der Gesetzestexte als nicht bestätigt. Im Zuge der amerikanischen und englischen Abhöraktionen werden gerade ganz aktuell Fakten ins Bewusstsein zurückgebracht, die den Status der Bundesrepublik und ihr Verhältnis zu den Allierten des Zweiten Weltkriegs betreffen.

Andreas Clauss stellt in seinen Büchern und Vorträgen die Frage, wie souverän die Bundesrepublik ist und ob denn Deutschland und die Bundesrepublik identisch sind. Und er liefert Antworten, aus denen sich neue Fragen für den Einzelnen ergeben: Sind wir Einwohner dieses Landes oder sind wir Staatsbürger? Wo liegt eigentlich der Unterschied und was bedeutet er für das Individuum?

Es geht ihm, so macht Clauss im Interview mit ExtremNews deutlich, darum, Menschen zu ermuntern, Fragen zu stellen, verstehen zu wollen und sich letztlich in den Stand zu versetzen, in diesem Land, in ihrem Leben bewusst zu sein und zu handeln. Denn die letzte Ursache von ist die Wiederherstellung der Rechtstaatlichkeit als Mensch.

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