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ARD-DeutschlandTrend: Sehr wenig Vertrauen in Staatengemeinschaft beim Klimaschutz

Archivmeldung vom 07.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Klimawandel und Gewichtung von CO2 (Symbolbild)
Klimawandel und Gewichtung von CO2 (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Derzeit findet die UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz statt. Dort beraten Delegierte aus 197 Ländern bis zum 14. Dezember über die Umsetzung des Pariser Abkommens. Ziel ist es, den Temperaturanstieg im Vergleich zum Vorindustriellen Zeitalter auf unter 2 Grad zu begrenzen. 55 Prozent sind eher nicht überzeugt, dass die internationale Staatengemeinschaft die Probleme, die aus dem Klimawandel resultieren, bewältigen kann.

30 Prozent sind davon überhaupt nicht überzeugt. Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben. Nur 14 Prozent der Deutschen sind voll und ganz überzeugt bzw. eher überzeugt davon, dass die internationale Staatengemeinschaft die Probleme, die aus dem Klimawandel resultieren, bewältigen kann. Konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz werden unterschiedlich beurteilt: 92 Prozent sind der Ansicht, dass der Ausbau erneuerbarer Energien eine sinnvolle Maßnahme ist, um den Klimawandel zu begrenzen. 90 Prozent halten strengere Umweltschutzauflagen für die Industrie für sinnvoll, 69 Prozent sagen ein schnellerer Ausstieg aus der Kohle bei der Stromerzeugung sei sinnvoll. Knapp zwei Drittel (62 Prozent) betrachten höhere Preise für Flugreisen für eine sinnvolle Maßnahme.

Nur 26 Prozent der Befragten halten es für sinnvoll, die Anschaffung und den Unterhalt von Autos mit Verbrennungsmotoren teurer zu machen. Wenn man nach der Veränderung des eigenen Verhaltens mit Blick auf den Klimaschutz fragt, ergibt sich ein differenziertes Bild: Eine deutliche Mehrheit von 77 Prozent gibt an, dass sie beim Einkauf von Waren des täglichen Bedarfs ihr Verhalten mit Blick auf den Klimaschutz bereits geändert haben. Bei der Nutzung des Autos sagen das 46 Prozent; bei der Wahl des Stromanbieters 42 Prozent. Bei der Nutzung des Flugzeugs sagen 25 Prozent, dass sie ihr Verhalten geändert haben; 40 Prozent sagen, dass sie ihr Verhalten nicht geändert haben und 34 Prozent der Befragten sagen, dass sie kein Flugzeug nutzen.

Befragungsdaten
-	Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland 
-	Fallzahl: 1.002 Befragte
-	Erhebungszeitraum: 03.12..2018 bis 04.12.2018
-	Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI)
-	Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame
-	Schwankungsbreite: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte

       * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert 
         von 50%

Die Fragen im Wortlaut:

Derzeit findet die UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz statt. Wie sehr sind Sie davon überzeugt, dass die internationale Staatengemeinschaft die Probleme, die aus dem Klimawandel resultieren, bewältigen kann? voll und ganz überzeugt eher überzeugt eher nicht überzeugt überhaupt nicht überzeugt Ich nenne Ihnen einige Maßnahmen, die zum Klimaschutz beitragen können. Bitte sagen Sie mir jeweils, ob diese Maßnahme Ihrer Meinung nach sinnvoll oder nicht sinnvoll zur Begrenzung des Klimawandels ist. [random] - strengere Umweltschutzauflagen für die Industrie - ein schnellerer Ausstieg aus der Kohle bei der Stromerzeugung - der Ausbau erneuerbarer Energien - höhere Preise für Flugreisen - Anschaffung und Unterhalt von Autos mit Verbrennungsmotor teurer machen - bei Autos ein Umstieg von Verbrennungs- auf Elektroantrieb sinnvoll nicht sinnvoll Und haben Sie persönlich mit Blick auf den Klimaschutz in den letzten Jahren Ihr Verhalten [...] bereits geändert? [random] - bei der Wahl des Stromanbieters - bei der Nutzung des Flugzeugs - bei der Nutzung eines Autos - beim Einkauf von Waren des täglichen Bedarfs ja nein **trifft nicht zu / nutze kein Flugzeug, Auto / nutze, habe kein Auto

Quelle: ARD Das Erste (ots)


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