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Gregor Gysi gerät wegen Foto bei Astrazeneca-Impfung in Erklärungsnot

Archivmeldung vom 29.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Gregor Gysi (2017)
Gregor Gysi (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der außenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Gregor Gysi, hat mit der Öffentlichkeit ein Foto von seinem Impftermin geteilt - und landete gleich in Kritik. Dies schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es diesbezüglich auf deren deutschen Webseite: "„Heute wurde mir die erste Impfdosis Astrazeneca verabreicht“, schrieb der 73-Jährige auf Twitter und Facebook am Montag zu dem Foto mit der Spritze. „Da ich in meinem Leben nur positive Erfahrungen mit Impfungen hatte, war, bin und bleibe ich optimistisch. Wäre die Politik nur halb so gut organisiert wie das Impfzentrum in Tegel, könnten wir alle optimistischer sein.“

„Mit einer Kappe auf der Spritze?“, zeigte sich etwa eine Facebook-Nutzerin empört. „Sehr glaubwürdig und dann noch für einen Impfstoff werben, der schon so manchem das Leben gekostet hat. Verantwortung sieht anders aus. Ich habe Sie mal sehr geschätzt.“ Eine andere scherzte: „Mit Schutzkappe und ohne ‘abzudrücken’ wird die Impfung wenigstens mal keine Nebenwirkungen haben.“

Auf Twitter merkte der Arzt Christian Lübbers etwa ironisch an, es sei wichtig, vor der Impfung die Schutzkappe von der Kanüle zu entfernen, damit diese auch wirke. „Ganz tapfer Herr Gysi, sich die komplette Nadel in den Arm schieben zu lassen. Respekt“, scherzte eine andere Nutzerin.

Auf die Kritik reagierte Gysi bereits mit den Fotos von einem Impfausweis, wo auch die Astrazeneca-Impfung vermerkt ist. „Selbstverständlich bin ich geimpft worden, wie es die Fotos vom Impfausweis belegen“, kommentierte Gysi die Fotos. „Und dann natürlich ohne Schutzkappe. Das Foto ist aber vorher gemacht worden, weil ich wegen der Einstichstelle der Impfung mein T-Shirt ausziehen musste. Oberkörpermodell wollte ich mit 73 Jahren dann doch nicht werden. Dank für Ihr Verständnis!“

Auch Ministerpräsident Kretschmann mit Astrazeneca geimpft

Am 19. März, gleich nach der Wiederaufnahme der Astrazeneca-Impfungen, nahm auch der bereits 72-Jährige wiedergewählte Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, seinen Impftermin öffentlich wahr. „Haben Sie Vertrauen, lassen Sie sich impfen“, sagte Kretschmann in einem Statement nach der Astrazeneca-Impfung.

Von einem Regierungssprecher hieß es zuvor, die Regierung wolle den Impftermin des Regierungschefs auch als Werbung für den Astrazeneca-Impfstoff nutzen.

Bis 28. März wurden nach den letzten RKI-Angaben insgesamt bereits 12.879.839 Impfdosen verabreicht, wobei 9.001.925 Menschen wenigstens die erste Dosis bekommen haben. 2.601.609 Personen davon haben wenigstens die erste Dose des Astrazeneca-Impfstoffes erhalten. Weitgehend kritisiert wird nach wie vor das relativ niedrige Impftempo in Deutschland: nur rund elf Prozent der Menschen wurden bisher wenigstens einmal geimpft, die zweite Dosis haben dabei nur 4,7 Prozent der Bevölkerung erhalten. "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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