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Steffen Kotré (AfD): „Great Reset“ bedeutet ökosozialistische Planwirtschaft!

Freigeschaltet am 22.05.2021 um 15:41 durch Sanjo Babić
Steffen Kotré (2018)
Steffen Kotré (2018)

Bild: AfD Deutschland

Steffen Kotre, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, warnt in seiner Rede vor den ökosozialistischen Ideen vom „Great Reset“. Der Aushöhlung der sozialen Marktwirtschaft und der Demokratie stellt sich die AfD-Fraktion im Bundestag entschieden entgegen. Dies berichtet das Magazin "Unser Mitteleuropa" unter Verweis auf die Rede.

Weiter berichtet das Magazin: "Hier das Transkript der Rede:

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren!

Das Weltwirtschaftsforum steht in diesem Jahr unter dem Motto Great Reset. Großer Umbruch. Regierungsvertreter und vom Staat alimentierte Nicht-Regierungsorganisationen planen den Umbau der westlichen Gesellschaft. Digitalisierung, Klima und Corona-Hysterie, Energiewende und missbrauchte Jugendliche werden benutzt, um ideologische Konzepte umzusetzen. Wissenschaft, Innovation, Technologie sollen planwirtschaftlich gesteuert werden. Nicht mehr der souveräne Kunde soll entscheiden, was produziert werden muss und soll, sondern Klima, Ideologen und Funktionäre. Es soll nur noch Unternehmen unterstützt werden, die sogenannt „klima- und umweltfreundlich“ sind. Unternehmen sollen also nicht mehr in allererster Linie Produkte erstellen, Umsatz und Gewinn machen, um die Gesellschaft zu stützen, sondern sich im Sinne der Regierung wohlverhaltend zeigen. Das heißt nichts anderes als die Aushöhlung der sozialen Marktwirtschaft hin zu einer ökosozialistischen Planwirtschaft.

Die ersten Vordenker wollen denn auch schon Demokratie und Eigentum abschaffen. Sie glauben das nicht? Ich darf das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit aus dem Jahre 2017 und aus der Smart City Carta zitieren:

„Vielleicht wird Privateigentum in der Tat ein Luxus oder verhaltensbezogene Daten können Demokratie als das gesellschaftliche Feedback System ersetzen.“

Aha, Klaus Schwab, Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums: „Du wirst nichts mehr besitzen, aber glücklich damit sein.“ Oder Wolfgang Schäuble: „Wir können die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bisher nicht zustande gebracht haben, jetzt hinbekommen.“ Eine Finanzunion wäre ebenfalls ganz klar grundgesetzwidrig.

Und was bedeutet der Große Umbruch? Im gesamten bedeutet es Staatsdirigismus, Gängelung der Unternehmen, De-Industrialisierung, Einschränkung der grundgesetzlichen Freiheiten, weniger Demokratie, Umverteilung von Fleißig zu Reich, vom Mittelstand zu Großunternehmen, von Deutschland zur EU. Es bedeutet weiterhin den Verlust an Produktivität, Innovationskraft, Arbeitsplätzen und Wohlstand. Er bedeutet Quoten statt Leistung und eine weitere Spaltung der Gesellschaft.

Diese Bundesregierung, die das vorantreiben möchte, ist ein Fall für den wirklichen Verfassungsschutz. Wir brauchen das Gegenteil dieser ökosozialistischen Planwirtschaft, [nämlich] Lösung der tatsächlichen Probleme der Menschen. Wir brauchen eine Entideologisierung und mehr direkte Demokratie. Vielen Dank!

Quelle: Unser Mitteleuropa

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