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Deutsche Mitte (DM): Washington bastelt am Krieg in Europa – korrupte (EU-)Regierungspolitik hindert es nicht

Archivmeldung vom 08.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
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Bild: Deutsche Mitte (DM) Internetseite

Die Partei Deutsche Mitte (DM) schreibt über die zukünftige Entwicklung Europas: "Schon der zweite Staatsstreich in der Ukraine binnen zehn Jahren wies den Weg: Washington hatte 2012 die aggressiveren Nato-Partner gewonnen, auf die schon Obamas Amtsvorgänger Bush gesetzt hatte: Polen und Rumänien, um 2013 die Nazi-Banden zu trainieren, ohne die der „Maidan“ 2014 nie zu dem durchschlagenden „Erfolg“ geworden wäre, ganz Ostmitteleuropa zu destabilisieren."

Weiter heißt es in der Erklärung der Partei: "Damit es nicht in Vergessenheit gerät: Washington setzt nicht mehr nur auf konventionelle Kriege, mit siegreichem Ende und konkurrenzfähiger Regierungsleistung danach. Vielmehr destabilisieren im 21. Jahrhundert Söldner-Milizen die ins Visier genommenen Regionen, schaffen ein kaum reparables Chaos – und ganze Völker verschwinden als Konkurrenten um Macht, Einfluss, Rohstoffnutzung und Gewinnanteil. Dieses Verfahren bedroht jetzt ganz Europa, das ja auch schon unter der Wirkung der Migrationswaffe gewaltig leidet. Und: Wir ahnen ja noch gar nicht annähernd, was der nachfolgende Einsatz der Terrorwaffe anrichten kann, deren Management den europäischen Regierungen immer lockerer von der Hand geht, so dass sich die ehrlichen Kräfte unter Polizisten, Sondereinheiten und Geheimdienstlern die Haare raufen und am Leben verzweifeln.

Auch die Aufstellung von Nato-Sondereinheiten gegen Russland ist ein geplantes „Nullsummenspiel“: Russland kann als großer Nachbar in unbegrenztem Maße Truppen nach Mittelosteuropa entsenden, mehr als die Nato hier aufbieten kann, deren selbst ernannte Führungsmacht auf dem ganzen Globus überdehnt ist. Aus Washingtons Sicht reicht es durchaus hin, dass Europa und Russland sich gegenseitig in Trümmer schießen, unter möglichst hohen Menschenverlusten, um die gewünschten Ziele zu erreichen: Ausbeutungsgelegenheiten ohne Ende, unangefochtene Totalherrschaft, strukturelle Unfähigkeit möglichst aller übrigen Völker, auch nur konkurrierende Allianzen zu schmieden, von Verteidigungsfähigkeit ganz zu schweigen.

Russland protestiert selbstverständlich vergeblich, seine Politiker weisen auf den Schaden für ureigenste west- und mitteleuropäische Interessen ebenso selbstverständlich und ebenso vergeblich hin; diese Selbstverständlichkeiten regen an, darüber nachzudenken, ob nicht Russland seinerseits ein Szenario betreibt, das Washingtons globale Interessen zu beschädigen imstande sein könnte.

Ein solches Szenario hat die Deutsche Mitte in ihrem verteidigungspolitischen Konzept angeregt, selbstverständlich in rein defensiver Absicht. Daraus ergibt sich eine klare Erkenntnis: Wenn sich Europa gegen die wahnwitzige Politik Washingtons nicht erfolgreich wehrt, in klarer Einsicht über die Drahtzieher in den global vernetzten Konzernkartellen unter Führung des Finanz- und Mediensektors, landen wir in Schutt und Asche auf dem Müllhaufen der Geschichte, die solche Umwälzungen durchaus kennt und sich in angemessener Gnadenlosigkeit vollziehen lässt.

Europa kämpft schon jetzt, mitten im scheiternden Frieden, ums Überleben, weil es auf die mannigfaltigen Herausforderungen nicht reagiert. Das einzig glaubwürdige und praktikable Gesamtkonzept dagegen hat die Deutsche Mitte auf allen Politikfeldern vorgelegt, alle übrigen Kräfte stümpern heil- und hilflos herum.

Der jüngst erfolgreiche Staatsstreich in Brasilien weist den Weg: Binnen weniger Jahre nach dem Mord am venezolanischen Staatschef Hugo Chávez gelingt es Washington, die von ihm begründete Staatengruppe „Alba“ (für: Bolivarische Allianz für unser Amerika) durch serienweise Staatsstreiche, regime changes oder Destabilisierungen im Kern zu ruinieren. Wie schon 2009, beim auch im Westen scharf kritisierten Staatsstreich in Honduras, war der Oberste Gerichtshof hilfreich – das ist in Deutschland unter Richter Vosskuhle und bei grundsätzlich politisierter Richterschaft und planmäßiger Überlastung bis hin zur tatsächlichen Geschäftsunfähigkeit ebenfalls grundsätzlich möglich.

Realitätsverweigerung, Passivität und Zögern sind Symptome einer politischen Volksseuche mit garantiert tödlichem Ausgang."

Quelle: Deutsche Mitte (DM)

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