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RTL/ntv-Trendbarometer: Union legt um 2 Punkte zu, FDP verliert 2 Punkte, andere Parteien unverändert

Archivmeldung vom 14.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Wahl, Wahlurne, Stimmabgabe (Symbolbild)
Wahl, Wahlurne, Stimmabgabe (Symbolbild)

Bild: Gabi Eder / pixelio.de

Bei den Parteipräferenzen gewinnt die Union im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu und landet mit 21 Prozent wieder über der 20-Prozent-Marke. Die FDP verliert zwei Prozentpunkte und kommt auf 11 Prozent. Die Werte der anderen Parteien bleiben unverändert. Die SPD kommt wie in der Vorwoche auf 25 Prozent, die Grünen auf 17 Prozent, die AfD auf 11 Prozent und die Linke auf 6 Prozent.

Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen ist mit 25 Prozent größer als in der Vorwoche (22%) und liegt somit derzeit über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8%).

Im durch die Überhang- und Ausgleichsmandate im Vergleich zu 2017 nochmals um 50 Abgeordnete größeren Bundestag (759 Abgeordnete) wäre die Union mit 178 Abgeordneten (68 weniger als 2017) vertreten, während die SPD auf 208 Abgeordnete im Bundestag käme. Die Grünen wären mit 141, die FDP und die AfD mit jeweils 91 und die Linke mit 50 Abgeordneten im Bundestag vertreten.

Eine regierungsfähige Mehrheit (380 Sitze) hätten folgende Dreier-Koalitionen: Eine Koalition aus Union, Grünen und FDP (410 Mandate), eine Koalition aus Union, SPD und FDP (477 Mandate), eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP (440 Mandate) und eine Koalition aus SPD, Grünen und Linke (399 Mandate). Eine Mehrheit hätte aber auch wieder ein Bündnis aus SPD und CDU/CSU (386 Mandate). Keine Mehrheit hätte eine rot-grüne Regierung (349 Mandate) oder ein Bündnis aus CDU/CSU und FDP (269 Mandate).

Kanzlerpräferenz: Armin Laschet gewinnt 2 Prozentpunkte

Bei der Kanzlerpräferenz gewinnt Armin Laschet im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu (11%), während die Werte für Olaf Scholz und Annalena Baerbock unverändert bleiben. Mit 30 Prozent liegt Scholz weiter 19 Prozentpunkte vor Armin Laschet und 15 Prozentpunkte vor Annalena Baerbock. 44 Prozent würden sich für keinen der drei entscheiden.

Wäre Markus Söder Kanzlerkandidat der Union, würden sich 38 Prozent für ihn und 22 Prozent für Olaf Scholz und 14 Prozent für Annalena Baerbock entscheiden.

Politiker-Ranking im September: Scholz legt am meisten zu

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl gewinnt Olaf Scholz im Politiker-Ranking am stärksten hinzu. Im Vergleich zum Ranking im August steigert er sich um drei Punkte. Mit 54 Punkten liegt er nun auf dem zweiten Platz hinter Angela Merkel (65 Punkte) und verweist Markus Söder auf den dritten Platz (53 Punkte). Bei Annalena Baerbock ist das Vertrauen um zwei Punkte auf 35 Punkte und bei Armin Laschet um einen Punkt auf 30 Punkte gestiegen.

Im Verlauf des Wahlkampfes zur Bundestagswahl hat sich das Vertrauen zu den meisten politischen Akteuren nicht oder nur in ganz geringem Umfang verändert. Im Vergleich zum letzten Ranking Mitte August ist das Vertrauen zu vier der 20 Akteure völlig unverändert. Zu 10 politischen Akteuren ist das Vertrauen um einen, bei vier Akteuren um zwei Punkte gestiegen. Bei einem Politiker (Olaf Scholz) ist das Vertrauen um drei Punkte gestiegen. Nur ein Politiker (Heiko Maas) hat ein um einen Punkt geringeres Vertrauen als Mitte August.

Regelmäßig ermittelt forsa für dieses Ranking, bei welchen Politikern die Bürgerinnen und Bürger das Land "in guten Händen" sehen. Ihre Einschätzung können die Befragten mit Werten zwischen 0 ("ist überhaupt nicht in guten Händen") und 100 ("ist voll und ganz in guten Händen") abgeben.

Politiker-Ranking im September 2021*

  • Angela Merkel 65 (0)
  • Olaf Scholz 54 (+3)
  • Markus Söder 53 (0)
  • Robert Habeck 45 (+2)
  • Annalena Baerbock 35 (+2)
  • Christian Lindner 34 (+2)
  • Wolfgang Kubicki 33 (+1)
  • Jens Spahn 33 (+1)
  • Friedrich Merz 32 (+1)
  • Armin Laschet 30 (+1)
  • Peter Altmeier 30 (+1)
  • Heiko Maas 29 (-1)
  • Kevin Kühnert 28 (0)
  • Norbert Walter-Borjans 27 (+1)
  • Annegret Kramp-Karrenbauer 24 (0)
  • Saskia Esken 23 (+1)
  • Janine Wissler 22 (+1)
  • Susanne Hennig-Wellsow 19 (+2)
  • Tino Chrupalla 10 (+1)
  • Alice Weidel 9 (+1)

*In Klammern Veränderung gegenüber August 2021 - Bewertung anhand einer Skala von 0 bis 100; dargestellt ist jeweils der Mittelwert

Großes Vertrauen der eigenen Anhänger zu Merkel, Söder und Scholz

Auch bei den eigenen Anhängern besitzt Angela Merkel mit 86 Punkten (plus 2) neben Söder, der mit ebenfalls 86 Punkten im Vergleich zum letzten Ranking unverändert bleibt, das höchste Vertrauen. Es folgt mit 80 Punkten Olaf Scholz.

Armin Laschet kommt bei den eigenen Anhängern auf einen Vertrauenswert von 60 Punkten und kann gegenüber August drei Punkte hinzugewinnen. Auch Annalena Baerbock kann sich um 2 Punkte steigern und liegt bei einem Vertrauenswert von 74. Im Ranking können die meisten Politiker Vertrauen in der eigenen Anhängerschaft gewinnen. Lediglich die SPD-Vorsitzenden haben mit Olaf Scholz (minus 1), Kevin Kühnert (minus 2), und Norbert Walter-Borjans (minus 1) Vertrauensverluste zu verzeichnen. Außerdem geht bei CDU-Politikerin Annegret Kramp-Karrenbauer der Vertrauenswert um 2 Punkte zurück.

Datenbasis: Die Daten zu Parteipräferenzen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 7. bis 13. September 2021 erhoben. Datenbasis: 2.501 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte. Die Daten zum Politiker-Ranking wurden vom 9. bis 13. September 2021 erhoben. Datenbasis: 1.515 Befragte.

Quelle: RTL News (ots)


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