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Steinmeier setzt auf Wende durch TV-Duell

Archivmeldung vom 31.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Das Fernsehduell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück am Sonntag könnte nach Einschätzung von SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier eine Trendwende im Wahlkampf bringen. "Frau Merkel kann zum ersten Mal in der Auseinandersetzung um Inhalte nicht ausweichen", sagte Steinmeier der "Frankfurter Rundschau". Steinbrück werde deutlich machen, "dass da eine Kanzlerin sitzt, die außer bunten Bildern bei Gipfeltreffen nichts will und um sich ein Kabinett versammelt hat, das zur Hälfte schon ausgetauscht werden musste und zur anderen Hälfte angeschossen ist."

Das Duell am Sonntag vor einem Millionenpublikum sei "ein wichtiges Zwischenziel" auf dem Weg zum erhofften Wahlerfolg.

Zugleich monierte Steinmeier, Merkel setze im Wahlkampf fort, was sie in der Regierung betrieben habe: "Schönreden, keine Inhalte, keine Entscheidungen." Tatsächlich gehe es Deutschland derzeit aber nur wegen der rot-grünen Reformen so gut: "Gerhard Schröder hat die Kohlen aus dem Feuer geholt. Frau Merkel hat sich ins gemachte Bett gelegt", sagte Steinmeier. Diese Anstrengungslosigkeit möge sympathisch wirken, "aber sie hilft den Menschen nicht und schadet dem Land", sagte Steinmeier im Gespräch mit der Zeitung.

Kraft hofft auf Schub für SPD durch TV-Duell

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende und nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hofft auf einen Schub für die SPD durch das TV-Duell. "Im Duell kann Frau Merkel nicht mehr lavieren wie bisher, sie muss endlich Farbe bekennen. Das kann dann noch mal einen richtigen Schub für den Rest des Wahlkampfs geben", sagte Kraft der "Rheinischen Post". Noch sei nichts entschieden. Gerade die vielen unentschlossenen Wähler könnten dann klar unterscheiden, "dass Peer Steinbrück und die SPD ein gutes, durchgerechnetes Programm haben: Gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro statt schwammiger Lohnuntergrenze, Bürgerversicherung statt Zwei-Klassen-Medizin", so Kraft.

Umfrage: TV-Duell spielt für 31 Prozent der Zuschauer Rolle bei Wahlentscheidung

Das TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück stößt bei mehr als 40 Prozent der Deutschen auf großes Interesse. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag der "Bild-Zeitung" (Samstagsausgabe) wollen sich 44 Prozent die Fernseh-Debatte am kommenden Sonntag ansehen, weitere 13 Prozent haben sich noch nicht entschieden. 43 Prozent gaben an, die TV-Übertragung nicht mitverfolgen zu wollen. Bei einer starken Minderheit derer, die sich das Duell ansehen, spielt die Sendung eine sehr wichtige oder eher wichtige Rolle für die eigene Wahlentscheidung (31 Prozent). Dagegen maßen 69 Prozent der TV-Auseinandersetzung keine oder keine große Bedeutung für ihr Wahlverhalten zu. Eine Mehrheit von 50 Prozent der potenziellen Zuschauer rechnet mit einem Sieg der Kanzlerin bei dem Duell. Lediglich zehn Prozent trauen Steinbrück einen Erfolg bei der TV-Auseinandersetzung zu. 32 Prozent glauben, dass die Debatte unentschieden ausgeht. Noch stärker fällt der Vorsprung für Merkel bei den potenziellen Zuschauern aus, wenn es um die Frage geht, ob sie gegen Steinbrück auch die Bundestagswahl gewinnt. Dieser Meinung waren 77 Prozent. Lediglich sechs Prozent tippten auf Steinbrück als Wahlsieger. 17 Prozent zeigten sich unentschieden.

Für die Umfrage interviewte das Meinungsforschungsinstitut INSA für "Bild" vom 27. bis zum 30. August 2013 im Rahmen einer repräsentativen Telefonbefragung insgesamt 1.138 Wahlberechtigte.

Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwartet Sieg Merkels beim TV-Duell

Eine klare Mehrheit der Bundesbürger rechnet mit einem Sieg von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim TV-Duell am Sonntagabend. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die "Bild am Sonntag" rechnen 62 Prozent der Deutschen damit, dass die CDU-Vorsitzende das Duell gewinnt. Lediglich 16 Prozent rechnen hingegen mit einem Sieg von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Selbst bei den SPD-Wählern sind 42 Prozent davon überzeugt, dass Merkel das Fernseh-Duell für sich entscheidet, 36 Prozent setzen auf Steinbrück. Bei den Unions- und Grünen-Anhängern erwarten jeweils 78 Prozent, dass Merkel besser abschneidet, nur acht Prozent der Unionswähler und 17 Prozent der Grünen-Wähler sehen Steinbrück in der Favoriten-Rolle.

Das TV-Duell stößt zudem auf großes Interesse in der Bevölkerung: Der Umfrage zufolge will eine Mehrheit von 54 Prozent der Deutschen die Sendung am Sonntagabend anschauen. 42 Prozent interessieren sich nicht dafür. Bei Frauen ist mit 57 Prozent das Interesse etwas größer als bei Männern mit 52 Prozent. Besonders gespannt sind die Anhänger der SPD - 74 Prozent von ihnen wollen das Duell anschauen, nur 22 Prozent nicht. Bei den Unions-Wählern haben 69 Prozent vor, den Sonntagabend vor dem Fernseher zu verbringen, 29 Prozent interessiert das Duell nicht.

Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hatte für die Umfrage vom 22. bis 29. August insgesamt 1.008 Personen befragt.

Maischberger: Raab liefert "Chaos-Faktor" bei TV-Kanzlerduell

Talkshow-Moderatorin Sandra Maischberger glaubt, dass Entertainer Stefan Raab beim TV-Kanzlerduell am Sonntag das einzige Element sei, das den "Chaos-Faktor liefert". Wie sie im Interview mit dem Medienmagazin "Journalist" sagte, gebe es auf der Frageseite "bei diesem Format nur wenig Spielraum". Da sich die beiden Kandidaten aber einmal gemocht hätten, verspreche die Konstellation Angela Merkel gegen Peer Steinbrück dennoch "einiges". Maischberger sei selbst nicht gefragt worden, ob sie das TV-Duell moderieren möchte. "Dabei zu sein hätte sicher meine Eitelkeit befriedigt. Inhaltlich fände ich es aber nicht reizvoll", so die 47-jährige Politjournalistin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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