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Was Babys tatsächlich essen dürfen

Archivmeldung vom 21.02.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.02.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Das Rezept für die erste Beikost für Babys nach der Muttermilch soll so einfach wie möglich sein. Der Grund ist das noch unausgereifte Immunsystem der Kleinen.

Sie sollten am besten Schritt für Schritt an neue Stoffe gewöhnt werden, erklärt Sonja Lämmel, Diplom-Ökotrophologin beim Deutschen Allergie- und Asthmabund im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Es ist nicht nötig, den Beikoststart aus Angst vor Allergien möglichst weit nach hinten zu verschieben. Es gibt keine Studien, die belegen, dass ein sehr später Beikostbeginn vor Allergien schützt.

Gut, dass so viele Menschen Ratschläge, Tipps und Empfehlungen parat haben, wenn es um das Essen von Babys geht. Schlecht, dass es oft schlicht falsch ist. Und leider werden dadurch die jungen Eltern verunsichert und fragen sich: Was darf mein Baby essen und was schadet ihm? Wir haben beim Apothekenmagazin "BABY und Familie" nachgefragt und Chefredakteurin Stefanie Becker weiß zum Beispiel, ob Karotten bei Babys Allergien auslösen können?

Nein, bei Karotten besteht kein höheres Allergierisiko als bei anderen Gemüsesorten. Gerade gekochte Karotten sind unproblematisch und ideal geeignet als Brei und Startgemüse ab dem 5. Monat. Übrigens, ein Teelöffel kalt gepresstes Öl, z.B. Rapsöl, unter den Babybrei gemischt, hilft auch den hohen Energie- und Fettbedarf des schnell wachsenden Babys zu decken.

Gluten ist ein natürlicher Eiweißbaustein, der in den meisten Getreidesorten enthalten ist, trotzdem hört man immer wieder, dass glutenhaltige Lebensmittel für Babys ungeeignet sind:

Also, eine Unverträglichkeit auf Gluten, bei der sich die Darmschleimhaut entzündet, kommt bei Babys selten vor. Allerdings sollten Eltern glutenhaltige Lebensmittel, wie z.B. Flocken, nur in ganz kleinen Mengen zufüttern, damit sich der Organismus daran gewöhnt. Idealer Anfang ist etwa zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat. Am besten während die Mutter noch stillt.

Nächster Mythos: Babys sollten im ersten Lebensjahr keine Kuhmilch zu sich nehmen:

Nein, nicht grundsätzlich. Das ist meistens eine Frage der Menge. Kuhmilch ist eiweißreicher als Mutter- oder Fertigmilch und sollte deshalb nicht in großen Mengen gegeben werden. Babys, die kein erhöhtes Allergierisiko haben, die können zwischen dem 6. und 8. Monat bis zu 200 ml Vollmilch pro Tag im Brei essen.

Quelle: Wort und Bild "BABY und Familie"

 

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