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Auch Zertifizierungsstellen nicht sicher vor Hackerangriffen

Archivmeldung vom 26.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Häufig hört man Geschichten, von Betrogenen. Am leichtesten scheint der Online Betrug zu sein, da er weitestgehend anonym vonstattengeht. Durch Datenklau können sogar ganze Identitäten gestohlen werden, um damit im Anschluss unter falschem Namen Online Straftaten zu begehen. Durch Ausnutzen der Gutmütigkeit und des Unwissens der Bürger, schaffen es Hacker sogar, Kontoinformationen zu beschaffen, und dann ganze Konten leerzuräumen und damit Menschenleben zu ruinieren.

Um solche Hackerangriffe zu vermeiden und ihnen sogar vorzubeugen, empfiehlt man Internetnutzern, einige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Die gängigsten sind zum Beispiel die Firewall auf dem Computer zu aktivieren und ein AntiVirusProgramm zu installieren. Online sollte man dazu vorsichtig mit seinen Daten umgehen, und genau überlegen, welche Informationen man von sich preisgibt. Kein seriöses Unternehmen würde jemals nach Ihrer Konto Pin-Nummer oder anderen Geheimzahlen fragen.

Zusätzlich wird Nutzern empfohlen, aus Symantec SSL Zertifikate zu achten. Diese erkennt man an einer Grünfärbung der Adressleiste, sowie einem Logo oder einem Schloss, welches die Sicherheit darstellt. Dieses Zertifikat bestätigt dem Nutzer die Echtheit und Sicherheit der Webseite.

Um sich nicht nur auf ein Zertifikat zu verlassen, und die Sicherheit zu steigern, verwenden große Unternehmen meist mehrere verschiedene Zertifikate, die durch ein PKI Sicherheitssystem gemanagt werden. Diese Zertifikate bilden eine Art Kette, die sich gegenseitig kontrolliert. Wichtig ist hierbei, dass auf das letzte Zertifikat Verlass ist, da es nicht kontrolliert wird.

Es hat sich aber in der Vergangenheit gezeigt, dass auch Zertifizierungsstellen nicht sicher vor Hackerangriffen sind. 2011 wurde bekannt, dass eine niederländische Firma Opfer eines solchen Angriffs wurde. Ein unbefugter Eindringling hat sich Zugriff verschafft und Zertifikate für unwürdige Webseiten ausgestellt. Dadurch war es möglich, Bürger ohne deren Wissen abzuhören. Dies hatte zur Folge, dass viele von der betroffenen Firma ausgestellte Zertifikate nicht mehr als gültig anerkannt wurden. Da diese Zertifikate auch für die PKI (Public-key-infrastructure) genutzt wurden, fehlte nun in vielen Ketten ein Glied, welches ersetzt werden musste.

Fazit: Niemand ist vor Hackerangriffen sicher. Dennoch sollte ein Jeder versuchen, sich so gut wie möglich zu schützen. Bleiben Sie außerdem durch die neuesten Nachrichten auf dem Laufenden über eventuelle Sicherheitslücken von Programmen oder Firmen.

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