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Neues 5G Testfeld in Bonn

Freigeschaltet am 03.07.2019 um 12:23 durch Thorsten Schmitt
Bild: Kurt Klement / pixelio.de
Bild: Kurt Klement / pixelio.de

Die Telekom testet 5G jetzt auch an ihrem Heimatstandort Bonn. Bereits fünf Bonner Standorte sind mit dem neuen Kommunikationsstandard ausgerüstet. Hier wird in Kombination mit dem 5G-Labor der Telekom vor allem das Zusammenspiel von Netz und Geräten erprobt.

Die Übertragungsrate bei einem Live-Test mit kommerziellen Geräten des Bonner 5G-Netzes erreichte bereits über 1 GBit/s.

Weitere 5G-Testfelder betreibt die Telekom in Berlin und Darmstadt. Alle Testfelder sollen noch in diesem Jahr in den 5G-Livebetrieb für Kunden geschaltet werden.

Telekom ist startklar für 5G in Deutschland

Die Telekom gibt den Startschuss für 5G in Deutschland. Bis Jahresende sollen rund 300 5G-Antennen an mehr als 100 Standorten gebaut und in Betrieb genommen werden. Der Ausbau startet in sechs deutschen Städten: Zunächst in Berlin und Bonn, dann folgen Darmstadt, Hamburg, Leipzig und München. In den nächsten 18 Monaten sollen die 20 größten Städte Deutschlands mit 5G angebunden werden. In diesen Ballungsräumen leben viele Menschen, die täglich unterwegs sind und besonders hohen Nutzen aus neuen 5G-Anwendungen ziehen werden. Somit beginnt die Telekom den 5G-Ausbau in Metropolen und weitet das Netz sukzessive in weniger dicht besiedelten Gebieten aus. Erste Geräte sowie passende Tarife für 5G sind ab sofort verfügbar. 5G-Anwendungen liefert der Telekom Tech-Inkubator hubraum. 18 Startups haben in den letzten Monaten ihre 5G Produkte im Live-Netz der Telekom in Berlin entwickelt.

„Mit der Frequenzauktion haben wir das Ticket für die 5G-Zukunft gelöst. Nun wollen wir 5G möglichst schnell auf die Straße, zu unseren Kunden, bringen. Es ist unser Anspruch, immer das beste Netz zu haben – das gilt auch für 5G. In Deutschland sind bereits fast drei Viertel der Antennenstandorte mit Glasfaser angeschlossen – wir setzen darauf jetzt auf“, so Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland. „Unsere Teams arbeiten mit Hochdruck in allen Bereichen: Vom Netz über die Tarife bis zu den Geräten und Anwendungen – wir geben überall Vollgas, damit es noch in diesem Jahr mit 5G losgehen kann. Dafür brauchen wir klare Rahmenbedingungen und Pragmatismus auf Seiten der Behörden. Besonders bei Fragen zu regionalem Spektrum, lokalem Roaming, der Verwendung der Auktionserlöse sowie den Genehmigungsverfahren, die in Deutschland zu lange dauern.“

Im Mobilfunknetz kommt für die Telekom 5G zum aktuellen LTE-Ausbau dazu. Dirk Wössner: „5G ist die Zukunft. Dennoch wissen wir, dass wir auch im Bestandsnetz noch Aufgaben haben. So steht der LTE-Ausbau weiterhin voll im Fokus. Allein dieses Jahr wollen wir etwa 2.000 Mobilfunkstandorte neu aufbauen. Es geht darum, besonders im ländlichen Raum Lücken zu schließen.“

Parallel arbeitet die Telekom gemeinsam mit der Industrie an sogenannten 5G-Campusnetzen. Hier folgt der Netzausbau dem konkreten Bedarf von Geschäftskunden. „Mit Osram oder dem Automobilzulieferer ZF arbeiten wir bereits am 5G-Netz“, sagt Claudia Nemat, Vorstand der Telekom für Technologie und Innovation. „Egal ob Mobilitätskonzepte in Städten, Produktion in der Industrie von morgen oder virtuelle Realität im Unterhaltungssektor: 5G ist der Schlüssel dazu. Die Industrie kann auf uns als Partner beim 5G-Ausbau zählen.“

5G Pioniere im Telekom Netz

18 Startups im Telekom Tech-Inkubator hubraum haben in den letzten Monaten bereits ihre 5G Ideen ausprobiert. Dazu hatten sie Live-Bedingungen im 5G Testfeld der Telekom in Berlin. Sie konnten dort auch Edge Computing nutzen. Mit dieser Technologie reagiert das Netz quasi ohne Verzögerungen, weil die Rechenleistung in der Cloud möglichst nah zum Kunden gebracht wird. Die Produkte der Startups nutzen 5G zum Beispiel für Echtzeit-Infos beim Sport, Schulungen per Datenbrille und Daten-Handschuh oder für selbstfahrende Roboter in Fabriken.

„Wir haben unsere 5G und Edge Infrastruktur bewusst sehr früh für Startups und ihre Ideen geöffnet. In der Zusammenarbeit mit den Startups haben wir massiv viel darüber gelernt, wie 5G erlebbar werden kann“, so Claudia Nemat. „Das Feedback der 5G Pioniere hat uns gezeigt, wie zukünftige Anwendungen aus der Kombination von 5G und Edge Computing profitieren können.“ Die Kommerzialisierung der 5G Ideen soll nun im Fokus stehen.

Für Frühstarter: Erste 5G Tarife und Geräte verfügbar

Für alle, die von Beginn an bei 5G dabei sein wollen, bietet die Telekom als erster Anbieter in Deutschland 5G-Geräte mit passenden Tarifen an. Das erste 5G-Smartphone der Telekom ist das Samsung Galaxy S10 5G. Das Gerät ist ab sofort in den Telekom Shops verfügbar. Das S10 5G kostet im Tarif Magenta Mobil XL Special 899,95 Euro. Auf Wunsch können Kunden ihr altes Smartphone für 200 Euro in Zahlung geben. Zusätzlich lobt die Telekom noch einem Frühstarter-Vorteil in Höhe von 100 € aus. Der neue Unlimited Tarif bietet für 84,95 Euro im Monat unbegrenztes Surfen. Kunden nutzen das LTE-Netz der Telekom und zukünftig 5G. Die Freischaltung für 5G erfolgt automatisch.

Der HTC 5G Hub funktioniert wie ein tragbarer Hotspot und kann bis zu 20 Geräte parallel mit dem Netz verbinden. Er bietet schnelle Daten – zukünftig auch über 5G. Die typische Spitzengeschwindigkeit pro Anwender ist je nach verwendeter Technik bis zu 1GBit/s. Mit einem Android-Betriebssystem ausgestattet, bietet der Hub auch eine Vielzahl mobiler Anwendungen. Das HTC Gerät kostet 555,55 Euro im Tarif Magenta Mobil Speedbox XL und ist ab sofort erhältlich. Dieser neue Tarif ist der erste reine Datentarif mit unbegrenztem Datenvolumen, zukünftig auch für 5G. Der Tarif kostet 74,95 Euro im Monat.

„Für unsere Kunden wird mit 5G ein neues Zeitalter anbrechen: 3G hat dem Musikstreaming zum Durchbruch verholfen, mit 4G kamen Videos dazu. 5G wird Gaming und Augmented Reality in eine neue Dimension bringen,“ sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden der Telekom Deutschland. „Die Telekom ist 5G ready und bietet für alle, die von Anfang an dabei sein wollen, die ersten 5G Geräte mit passenden Tarifen.“

Quelle: Deutsche Telekom AG

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