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Dell trennt sich von seiner Druckersparte

Archivmeldung vom 24.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Dan Taylr, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Dan Taylr, on Flickr CC BY-SA 2.0

Dell will sich im kommenden Jahr aus dem Drucker-Geschäft zurückziehen – das kündete das Unternehmen vor kurzem an. Damit verabschiedet sich einer der größten Anbieter für Drucker aus Europa, Afrika und Asien, einzig in Nordamerika wird das Geschäft über 2017 hinaus betrieben.

Dell begründet den Rückzug aus den Märkten mit stark rückläufigen Absatzzahlen von Geräten und Tonerkartuschen. Konkurrenten wie beispielsweise Samsung, Kodak, HP, Lexmark oder Epson konnten in der vergangenen Zeit bereits große Marktsegmente für sich beanspruchen und Dell ins Abseits drängen. Grund ist vor allem das gesteigerte Interesse an Tintenstrahldruckern. Dell hat sich seit Jahren auf Laserdrucker spezialisiert und Tintenstrahldrucker vernachlässigt, weshalb die Konkurrenz leichtes Spiel hatte. Besitzer eines Dell-Druckers können allerdings aufatmen – das Unternehmen kündigte an, die Versorgung mit Tonern und Ersatzteilen weiterhin sicherzustellen. Shops wie HQ-Patronen bieten entsprechende Toner und Patronen für die Geräte der Marke an. Somit können Besitzer eines Dell-Druckers sich auch weiterhin Zubehör über solche Händler bequem nach Hause liefern lassen. Neue Dell-Drucker sind dagegen nur noch als Restbestände bei einigen Anbietern verfügbar.

Die Unterschiede

Lange Zeit galten Laserdrucker als die beste Lösung für den privaten Bereich oder das Büro, doch dieses Bild hat sich in den vergangenen Jahren zugunsten der Tintenstrahldrucker gewandelt. Durch die verbesserte Technik der Geräte, die mit Tinte arbeiten, drucken sie mittlerweile schneller als Laserdrucker. Zudem gelten Tintenpatronen als umweltfreundlicher und können besser recycelt werden. Auch der Stromverbrauch hat sich im Vergleich zu den noch relativ energiehungrigen Laserdruckern deutlich verringert. Die verbesserte Technik spiegelt sich auch in dem Preis pro gedruckter Seite wieder. So druckt man mit Tinte knapp 50 Prozent günstiger. Gerade in Unternehmen mit großem Druckvolumen kann sich der Unterschied enorm auf die Kosten auswirken.

Laserdrucker sind dagegen meist zuverlässiger und weniger fehleranfällig. Gedruckte Dokumente werden zudem besonders scharf dargestellt, was besonders für Textpassagen mit kleiner Schrift von Vorteil ist. Darüber hinaus kann bei einem Laserdrucker nichts verwischen oder ineinanderlaufen, was gelegentlich bei Tintendruckern vorkommt. Dafür hat ein Laserdrucker auch viele Nachteile. Drucken mit einem Laserdrucker ist – wie bereits erwähnt – in der Regel teurer. Ein weiteres Minus betrifft die Größe der Geräte. Sie sind um einiges raumgreifender als Tintenstrahldrucker. Darüber hinaus erzeugen sie beim Drucken Feinstaub, was in Büros zu einem unangenehmen Geruch führen kann.

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