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Neueste WLAN-Router erreichen Gigabit-Tempo nur bei Datenfunk auf 5 GHz-Frequenz

Archivmeldung vom 06.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com

Der neue WLAN-Standard 802.11ac verspricht angeblich eine kabellose Datenübertragung mit Gigabit-Tempo. Damit würden Funknetzwerke bei der Übertragungsgeschwindigkeit künftig kaum noch hinter gängigen Netzwerk-Anschlüssen per Kabel zurück stehen. Allerdings erreichen moderne WLAN-Router mit dem neuen Standard nur dann ein spürbares Tempoplus, wenn sie Daten auf einer Frequenz von fünf Gigahertz (GHz) funken. Darauf weist die Zeitschrift PC-WELT hin, die in ihrer neuen Ausgabe (5/2013) sieben 802.11ac-Router getestet hat.

Auf der gängigen Funkfrequenz von 2,4 GHz bieten diese Geräte gegenüber WLAN-Routern, die den bisherigen Standard 802.11n nutzen, keinerlei Geschwindigkeitsvorteile. Zudem kommt auch die neueste Router-Generation in der Praxis bei Weitem nicht an die theoretisch möglichen und von vielen Herstellern beworbenen Datenraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde und mehr heran.

Sechs der sieben Testgeräte funken gleichzeitig über die Frequenzen 5 GHz und 2,4 GHz und können dabei parallel bis zu drei Datenströme senden und empfangen. Laut PC-WELT bieten alle getesteten Geräte bei guten Funkbedingungen und nur einer Gegenstelle durchweg gute Leistungen. Erst wenn ein Router gleichzeitig mehrere WLAN-fähige Geräte wie Laptop, Fernseher, Spiele-Konsole und Smartphone versorgen muss, zeigen sich größere Geschwindigkeitsunterschiede im Testfeld. Derzeit haben Anwender allerdings noch das Problem, dass es kaum passende Endgeräte gibt, die über den neuen WLAN-Standard mit dem Router kommunizieren können. Davon abgesehen loben die PC-WELT-Tester, dass die meisten Testgeräte bereits ab Werk mit einer Verschlüsselung geschützt sind und wichtige Firmware-Updates automatisch vornehmen. Zudem bieten alle getesteten Router die Option, ein eigenes Gast-Netzwerk für Besucher einzurichten.

"PC-WELT-Test-Sieger" wurde der Router D-Link DIR-865L für knapp 250 Euro. Bei der Datenübertragung punktet das Modell sowohl im 2,4- als auch im 5 GHz-Bereich mit durchweg guten Übertragungsgeschwindigkeiten über alle Distanzen hinweg. Zudem bietet der Router die Möglichkeit, das ganze WLAN-Netz bzw. den Internet-Zugang für einzelne Geräte über einen definierten Zeitplan zu- bzw. abzuschalten. Darüber hinaus lässt sich das Gerät per Cloud-Service oder App fernsteuern. Das Einstellungsmenü bietet zwar viele verschiedene Funktionen, ist allerdings gerade für weniger versierte Anwender eher unübersichtlich und zudem nur in englischer Sprache verfügbar. Im Ruhezustand verbraucht das Gerät zwar wenig Strom, im Übertragungsmodus hingegen eher viel.

Der Titel "PC-WELT-Preis-Leistungs-Sieger" geht an die Buffalo Airstation 1750 zum Preis von rund 150 Euro. Über kurze Funkdistanzen hinweg arbeitet der Router ausreichend schnell, büßt bei größeren Entfernungen aber spürbar an Datendurchsatz ein. Positiv bewerteten die Tester die Möglichkeit zur zeitgesteuerten WLAN-Abschaltung, gute Testwerte beim Stromverbrauch, die werkseitige Verschlüsselung des Geräts und dessen üppigen Funktionsumfang. Allerdings ist das Menü zu kleinteilig und unübersichtlich. Zudem unterstützt der Router den WPA2-Sicherheitsstandard nur in Heimnetzwerken (WPA2-Personal) nicht jedoch im Business-Umfeld (WPA2-Enterprise).

Quelle: IDG PC-WELT (ots)

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