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Neue Top-Level-Domains: Wir brauchen den Schnellstart für Branchenpioniere

Archivmeldung vom 26.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch HB

Beim 35. Meeting der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) in Sydney gehen die Diskussionen um die Einführung neuer Top-Level-Domains inhaltlich voran, das Zeitfenster für die ersten Bewerbungen liegt aber nach wie vor bei Anfang 2010.

Für schon bestehende Projekte für neue Städte und kulturelle Top-Level-Domains setzt sich CORE für eine frühere Bewerbungsmöglichkeit ein: Die Step-By-Step-Initiative des CORE Internet Council of Registrars hat dem ICANN Board of Directors jetzt einen Vorschlag vorgelegt, nach dem Top-Level-Domain-Projekte aus Städten und Regionen sowie kulturelle und linguistische Initiativen sich schon im Dezember 2009 in einem separaten Fenster bewerben können.

"Viele etablierte Projekte für neue Top-Level-Domains wie .berlin, .bcn für Barcelona oder auch .gal für Galizien haben seit langem eine professionelle Bewerbung in der Schublade liegen. Das frühere Bewerbungsfenster erhöht die Chancen, dass diese Initiativen ihre Pläne realisieren können, denn jeder Monat des Wartens kostet sie und ihre Investoren bares Geld", sagt eco Geschäftsführer Harald A. Summa. "Eine zügige Realisierung der Bewerbungen ist nicht zuletzt auch eine Frage von Vertrauen und Glaubwürdigkeit unter den Geschäftspartnern. Wir würden sehr begrüßen, wenn die ICANN dieses pragmatische Vorgehen unterstützen würde."

Das straffere Bewerbungsverfahren soll dabei weder die Bewerbungskosten noch die Anforderungen an eine Bewerbung berühren. Sollten bei der Bewerbungsprüfung Einsprüche erhoben werden, rutscht der Bewerber automatisch in die spätere Bewerbungsrunde Anfang 2010. Über den Vorschlag, der breite Zustimmung in einem Workshop des ICANN Meetings fand, entscheidet das Board of Directors voraussichtlich im Juli 2009.

Neben eco unterstützen auf deutscher Seite dotBerlin, dotHamburg und dotKoeln die CORE Step-by-Step-Initiative. Weitere Informationen finden sich unter http://corenic.org/stepbystep , sowie eine aktuelle Liste der Unterstützer unter http://stepbystep.tel .

eco (www.eco.de) ist seit über zehn Jahren der Verband der Internetwirtschaft in Deutschland. Die mehr als 400 Mitgliedsunternehmen beschäftigen über 300.000 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Umsatz von ca. 75 Mrd. Euro jährlich. Im eco-Verband sind die rund 230 Backbones des deutschen Internet vertreten. eco versteht sich als Interessenvertretung der deutschen Internetwirtschaft gegenüber Politik und in internationalen Gremien. Als Expertennetzwerk befasst sich eco mit aktuellen Themen wie Internetrecht, Infrastruktur, Online Services und E-Business.

eco ist Mitglied der ISPs and connectivity providers Constituency (ISPCP, www.ispcp.info) der ICANN und vertritt aktiv die Interessen seiner Mitglieder bei der ICANN.

Quelle: eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V

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