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Weg mit dem Bauchfett: So gelingt´s

Archivmeldung vom 10.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Wort & Bild Verlag Fotograf: Getty Images/Westend61
Bild: Wort & Bild Verlag Fotograf: Getty Images/Westend61

Fettpolster sind nicht nur ein ästhetisches Problem, sie können auch viele Krankheiten begünstigen. Dabei kommt es darauf an, wo das Fett sitzt: An Po und Oberschenkel ist es zwar lästig, aber eher harmlos. "Besorgniserregender ist das Fett am Bauch: das subkutane Fett unter der Haut und das viszerale Fett um die inneren Organe.

Diese Fettdepots erhöhen das Risiko für Leberverfettung", sagt Professorin Anja Bosy-Westphal, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Leiterin des Instituts für Humanernährung an der Universität Kiel, im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Mit wachsendem Bauch nimmt auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, also Arteriosklerose, Herzinfarkte und Schlaganfälle, zu, genauso wie für Diabetes mellitus.

Schlankes Essen: 400 Gramm Grünzeug pro Tag

Wie erkennt man, wie es um das eigene Bauchfett steht? Sicherheit bringen ein umfassender Gesundheits-Check-up oder ein einfaches Maßband. Um den Taillenumfang zu messen, legen Sie das Band im Stehen in der Mitte zwischen unterstem Rippenbogen und dem Beckenkamm an und messen Sie nach dem Ausatmen. Grünes Licht gibt es bei Frauen unter 80 Zentimetern, bei Männern unter 94. Wer drüber liegt, dem rät Bosy-Westphal zu eiweiß- und ballaststoffreichem Essen mit Fetten aus gesunden Quellen: "Kohlenhydrate sind nicht grundsätzlich schlecht, sie sollten aber vor allem in der Vollkornvariante verzehrt werden." Viszerales Fett, dem unbemerkte Entzündungsprozesse im Körper zugeschrieben werden, auch bekannt als "stille Entzündungen", verdünnisiert sich rasch, wenn die Zufuhr an Zucker und verarbeiteten Kohlenhydraten gedrosselt wird. Gut ist es, Gemüse zu essen, das bei verhältnismäßig viel Volumen wenig Kalorien einbringt. Ideal sind mindestens 400 Gramm Grünzeug pro Tag.

Effektive Übungen für einen straffen Bauch

Unerlässlich ist auch körperliche Aktivität wie Ausdauertraining. Bewegung mobilisiert das Fett am Bauch schneller als das "sichtbare" Fett. Gut trainierte Bauchmuskeln straffen den Bauch zusätzlich. Welche Übungen besonders wirksam sind, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Apotheken Umschau".

Quelle: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen (ots)

((https://youtu.be/jWt3F5G3vDE9)

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