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Sonne, Holz und Wärmepumpe: Hybridsysteme liefern das ganze Jahr nachhaltige Energie

Archivmeldung vom 18.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Kamin und Ofen (Symbolbild)
Kamin und Ofen (Symbolbild)

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Wer erneuerbare Energieträger intelligent miteinander kombiniert, kann die Heizkosten deutlich senken. Besonders vorteilhaft ist entweder eine Solaranlage oder eine Wärmepumpe, die durch eine moderne Holzfeuerung ergänzt wird.

Darauf macht der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. aufmerksam, der auch die Hersteller moderner Feuerstätten und Energiesysteme vertritt. Während die Sonne gratis scheint und die Wärmepumpe für eine besonders effiziente Energiegewinnung steht, überzeugt Holz durch seine gute CO2-Bilanz.

Das ganze Jahr ökologisch heizen und wärmen

Solarzellen auf dem Dach liefern von Mai bis September ausreichend Energie für warmes Wasser und sorgen zudem in der Übergangszeit für beheizte Räume. Ähnlich verhält es sich bei einer Wärmepumpe, die der Außenluft Wärme entzieht und in Heizenergie umwandelt. Allerdings sinkt die Wirtschaftlichkeit bei Frostgraden. In den Monaten, in denen die Solaranlage nicht die volle Leistung erbringt, kann eine Feuerstätte zum Einsatz kommen und den Aufstellraum beheizen.

Warmes Wasser dank Holzfeuer

Möchte man noch einen Schritt weitergehen, empfiehlt sich ein wasserführender Kamin- oder Pelletofen, der nicht nur den Aufstellraum erwärmt, sondern Heizenergie und Heißwasser für das gesamte Haus zur Verfügung stellt. Die überschüssige Wärme aus dem Holzfeuer gelangt dabei über Rohrsysteme in einen Pufferspeicher, von wo aus alle Heizkörper versorgt werden sowie warmes Wasser in Küche und Bad bereitgestellt wird.

Wasserführender Pelletofen: Alle Zeichen auf Grün

Eine besonders bequeme Art mit dem Bio-Brennstoff Holz zu heizen, sind Pelletöfen. Bei diesen gelangen genormte Holzpresslinge von einem integrierten Vorratstank über eine Förderschnecke automatisch in den Brennraum mit Sichtscheibe, die den Blick auf das Flammenspiel freigibt. So verbindet sich die Atmosphäre des Kaminfeuers mit dem Komfort einer Zentralheizung. Ist der Pelletofen zusätzlich mit einer Wassertasche ausgestattet, wird dieser staatlich gefördert: Mit 2.000 EUR für das Gerät und mit einem Kombinationsbonus von weiteren 500 EUR, wenn eine Solaranlage oder Wärmepumpe installiert wird. Mehr dazu auch auf dem Verbraucher-Portal www.ratgeber-ofen.de

Quelle: HKI (ots)

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