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Ost-Wirtschaft mit sehr guten Geschäftserwartungen - DIHK rechnet mit 90.000 neuen Stellen

Archivmeldung vom 03.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Trend, Konjunktur und Wachstum (Symbolbild)
Trend, Konjunktur und Wachstum (Symbolbild)

Bild: fotoART by Thommy Weiss / pixelio.de

Die Betriebe in Ostdeutschland beurteilen nach einem Bericht der "Lausitzer Rundschau" (Samstag-Ausgabe) ihre Geschäftslage zu Jahresbeginn so gut wie noch nie. Bis zu 90.000 neue Jobs könnten in diesem Jahr in den neuen Ländern entstehen, schreibt das Blatt unter Berufung auf eine aktuelle Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK).

Deutlich mehr als jedes zweite Unternehmen in den neuen Ländern (58 Prozent) bewertet die eigene Geschäftssituation demnach als "gut", nur sieben Prozent gehen von einer "schlechten" Lage aus. Damit ist der Optimismus gegenüber der letzten Umfrage im Herbst noch einmal leicht gestiegen. Besonders große Zuversicht herrscht in exportorientierten Branchen. "Der Aufschwung gewinnt damit weiter an Stärke, die Produktion expandiert aber nicht so stark wie im Bundesschnitt", erläuterte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Denn die Wirtschaft in den neuen Bundesländern sei weniger stark auf den Export ausgerichtet, sodass die Belebung des Welthandels hier einen geringeren Effekt habe.

Der Untersuchung zufolge erreichen auch die Beschäftigungsabsichten der Unternehmen im Osten neue Rekordhöhen. "Der DIHK rechnet damit, dass in diesem Jahr 90.000 neue Stellen in den neuen Bundesländern geschaffen werden", sagte Wansleben.

Quelle: Lausitzer Rundschau (ots)

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