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Wasser-Unfälle: Fast jeder traut sich Rettungsmaßnahmen zu

Archivmeldung vom 11.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die Mehrheit der Eltern würde sofort in Notsituationen helfen Grafik: "obs/AXA Konzern AG"
Die Mehrheit der Eltern würde sofort in Notsituationen helfen Grafik: "obs/AXA Konzern AG"

94 Prozent aller Eltern in Deutschland trauen sich zu, Erste Hilfe bei einem Unfall im oder am Wasser zu leisten. Darauf weist die AXA anlässlich des internationalen Tages der Ersten Hilfe am 13. September hin. Die Erkenntnis ist Ergebnis des zweiten AXA Kindersicherheitsreports, einer repräsentativen Studie in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa und der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V.. Nur fünf Prozent aller Eltern würden laut AXA Kindersicherheitsreport keine Erste Hilfe bei einem Unfall im oder am Wasser leisten und stattdessen lieber auf Spezialisten warten.

Neben der Bereitschaft zur Ersten Hilfe wurde im AXA Kindersicherheitsreport auch die Bereitschaft zu sofortigen Rettungsmaßnahmen im oder am Wasser abgefragt: Demnach trauen sich drei Viertel aller befragten Eltern zu, eine gefährdete Person auch durch Hinschwimmen und aus dem Wasser Ziehen zu retten. 17 Prozent würden nur vom Land aus eine Rettung versuchen, um sich selbst nicht zu gefährden - laut Experten eine angemessene Haltung: "Bei einem Unglück in offenen Gewässern kann man selbst oft nicht helfen. Auch wenn es schwer fällt, hilft man dem Opfer oftmals mehr, wenn man es vom Land aus beruhigt und sich nicht selbst zusätzlich in Gefahr bringt, indem man reflexartig ins Wasser springt", warnt Michael Grohe, Pressesprecher der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) Nordrhein.

"Die meisten Kinderunfälle ereignen sich zu Hause und in der Freizeit. Bis ein Notarzt vor Ort ist, vergehen in Deutschland bis zu 15 Minuten", sagt Dr. Stefanie Märzheuser, Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V.. Deshalb sei es für Eltern oder andere betreuende Erwachsene besonders wichtig, die einfachsten und wirksamsten Sofortmaßnahmen bei Unfällen zu kennen.

Tipps für Erste Hilfe

AXA hat für Eltern und Kinder eine Kindersicherheits-Checkliste erstellt, die über Gefahren aufklärt und Tipps für Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unfällen gibt. Die Checkliste kann kostenlos im Internet unter www.AXA.de/sichererbadespass heruntergeladen werden. Auch im AXA Elternratgeber finden sich Informationen zum Thema Erste Hilfe. Der weltweite "Tag der Ersten Hilfe" wurde im Jahr 2000 von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Halbmondgesellschaften initiiert. Mit dem Aktionstag soll die Bedeutung fachgerechter Nothilfe bei Unfällen und Katastrophen im öffentlichen Bewusstsein verankert werden. In Deutschland ist jeder gesetzlich verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten - sofern die Umstände zumutbar sind. Dabei schützt der Gesetzgeber den Ersthelfer besonders: So muss er etwa keinerlei rechtliche Konsequenzen fürchten, wenn Maßnahmen beim Unfallopfer unerwünschte gesundheitliche Folgen haben.

Quelle: AXA Konzern AG (ots)

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