Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Vermischtes IS-Rückkehrer nur selten in Gewahrsam - Kaum sichere Erkenntnisse über ehemalige Kämpfer

IS-Rückkehrer nur selten in Gewahrsam - Kaum sichere Erkenntnisse über ehemalige Kämpfer

Archivmeldung vom 03.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Soldat der Vereinigten Staaten von Amerika (VSA/USA) mit Flagge des IS
Soldat der Vereinigten Staaten von Amerika (VSA/USA) mit Flagge des IS

By U.S. Army - http://archive.is/lNIJe, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50927335

Nur jeder fünfte der zurückgekehrten Dschihadisten aus Syrien und dem Irak sitzt in Nordrhein-Westfalen in Haft. Dies berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf das Landesinnenministerium in Düsseldorf. Demnach befinden sich 59 der 74 islamistischen Rückkehrer in Freiheit. Je nach Risikoanalyse werden sie durch die Sicherheitsbehörden beobachtet.

Laut Bundesamt für Verfassungsschutz sind inzwischen 160 der 970 ausgereisten islamischen Extremisten auf Seiten der Terror-Milizen "Islamischer Staat" (IS) oder Jabhat al-Nusra (JaN) getötet worden, berichtet die Zeitung weiter. Ein weiteres Drittel sei inzwischen nach Deutschland zurückgekehrt.

Nur bei 80 Personen aus Deutschland wüssten die deutschen Staatsschützer sicher, dass sie auf Seiten islamistischer Terror-Garden in Syrien und im Irak gekämpft haben, so der "Kölner Stadt-Anzeiger". Über das Gros der anderen deutschen Dschihadisten lägen lediglich vage Informationen vor. Nach Erkenntnissen hiesiger Sicherheitskreise sind etliche deutsche Terrorkader nach den enormen Gebietsverlusten des IS und dem Fall der syrischen Radikalen-Hochburg Rakka ins mittlere Euphrat-Tal geflüchtet. Dort steckten sie fest, weil Schleuser horrende Summen verlangen, um sie durch die feindlichen Linien zur türkischen Grenze zu bringen.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

Anzeige: