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Die Schlaf-Ticks der Deutschen: Nackt, an der Wand und bei offenem Fenster

Archivmeldung vom 07.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: "obs/IKEA Deutschland GmbH & Co. KG/Inter IKEA Systems B.V."
Bild: "obs/IKEA Deutschland GmbH & Co. KG/Inter IKEA Systems B.V."

41 Prozent der Deutschen finden, nackt schläft es sich besser. Außerdem schlafen die Deutschen am liebsten auf der Seite und mit Abstand zum Partner. Das ergab eine Umfrage von YouGov im Auftrag von IKEA unter 5.000 Menschen in Deutschland*.

Schlafen wie Gott uns schuf

Die Temperaturen steigen und der Flanell-Pyjama liegt längst in der Winterschublade. Da kann man auch ruhig einmal im Adamskostüm schlafen - finden mindestens 4 von 10 Befragten. Eine umfangreiche Schlaf-Umfrage von IKEA unter 5.072 Menschen in Deutschland ab 18 Jahren zeigt nicht nur, wie und wann unsere Mitmenschen schlafen, sondern auch, was sie dabei anhaben. Im Bett sind Männer freizügiger als Frauen: 49 zu 33 Prozent befürworten Schlaf-FKK. Diese Ansicht nimmt im Alter allerdings ab - zwischen 18 und 24 Jahren sind noch fast die Hälfte aller Schläfer dafür, ab 65 Jahren nur noch ein gutes Drittel.

In der Ehe wird mehr angezogen, aber nur tendenziell. Etwa 15 Prozent der Befragten aller Beziehungsformen sind überzeugte Nacktschlaf-Befürworter - egal ob alleinstehend, verheiratet, geschieden oder verwitwet. Schlafen also so viele Leute wirklich nackt? Nein. Die erwähnten Zahlen zeigen die Ansicht der Befragten, dass es sich nackt besser schlafe - am Ende ziehen es nur etwa 12 Prozent aller Befragten regelmäßig auch durch. Die Mehrheit schläft mehr oder weniger bekleidet im T-Shirt (32 %), Pyjama (22 %) oder einfach in Unterwäsche (16 %).

Auf der Seite, an der Wand

Die Menschen in Deutschland sind Seitenschläfer: Mit 59 Prozent ist die Seitenlage unangefochtene Spitzenposition. Auf dem Bauch liegen nur 12 Prozent, 8 Prozent schlafen am liebsten auf dem Rücken. 18 Prozent wechseln zwischen den Positionen. Doch wo steht das Bett? An der Wand oder im Raum? Die Lager sind gespalten: 48 Prozent fühlen sich sicherer mit einem Bett an der Wand, 52 Prozent könnten das Bett auch mitten im Raum stehen lassen. Das kann zum Streit mit dem Partner führen - genau wie die Fragen zu Licht und Luft. Mehr als drei Viertel der Deutschen (76 %) bevorzugen es, mit offenem Fenster zu schlafen und zwei Drittel schlafen am besten in kompletter Finsternis (66 %). Zum Glück sind sich die meisten Paare in beiden Fragen einig.

Manche Menschen können nur in totaler Dunkelheit einschlafen, andere brauchen direktes Tageslicht, um aufzuwachen. "Beides ist nicht optimal", erklärt Dr. Guy Meadows, Schlafforscher und Gründer der London Sleep School. "Am besten schlafen wir mit Vorhängen, die das direkte Tageslicht abschwächen, aber dennoch etwas Licht ins Schlafzimmer lassen."

Trotz aller Gemeinsamkeiten legen die Deutschen Wert auf ihre persönliche Freiheit - und auf Abstand vom Partner. Knapp die Hälfte (46 %) berühren ihren geliebten Menschen überhaupt nicht beim Einschlafen, nur sieben Prozent schlafen Arm in Arm ein. Partner brauchen Raum für sich, etwa mit einer eigenen Matratze (67 %) und einer eigenen Decke (84 %).

Medium-Schläfer

Schlaf ist sehr individuell - und damit auch die Vorlieben beim Härtegrad der Matratze. Dazu wurde auch auf schlaf-experten.com ein Beitrag veröffentlicht. Die Hälfte der Befragten schläft "Medium". Nur ein gutes Drittel (36 %) bettet sich hart. Bei der Matratzenfüllung wählen 35 Prozent den traditionellen Federkern; 26 Prozent wollen einen Schaumkern und neun Prozent schwören auf Latex. Eine Matratze sechs bis zehn Jahre zu nutzen, ist keine Seltenheit: Das gaben 15 Prozent der Befragten an. Bei 8 Prozent ist es sogar noch länger her (oder sie haben die Matratze noch nie gewechselt). Ein knappes Drittel hat ihre Schlafunterlage vor bis zu fünf Jahren angeschafft. Am Ende lohnt es sich - die große Mehrheit der Befragten (69%) bewertet die eigene Matratze mit gut oder sehr gut.

* Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 5.072 Personen in Deutschland zwischen dem 10.08.2018 - 22.08.2018 teilnahmen. 

Quelle: IKEA Deutschland GmbH & Co. KG (ots)

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