Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Emnid: Grün-Schwarze Koalition beliebter als Grün-Rot-Rot

Emnid: Grün-Schwarze Koalition beliebter als Grün-Rot-Rot

Archivmeldung vom 13.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Die Grünen sind die Partei der Stunde - aber ist der grüne Höhenflug auch nachhaltig? Mit welchem Kandidaten sollten die Grünen antreten? Und mit wem sollen sie regieren?

In einer repräsentativen WELT-Emnid-Umfrage bewerten 48 Prozent der Deutschen das derzeitige grüne Umfragehoch als "Momentaufnahme" - allerdings glauben mit 47 Prozent fast ebenso viele daran, dass die Erfolgsgeschichte der Grünen Bestand haben wird.

Als grünen Kanzlerkandidaten bevorzugen 36 Prozent der Deutschen Bündnis 90/Die Grünen-Parteichef Robert Habeck. Seine Co-Chefin Annalena Baerbock favorisieren nur 18 Prozent der Befragten. Wenn die Grünen bei Neuwahlen mitregieren sollten, dann am besten gemeinsam mit der CDU, finden 49 Prozent der Deutschen; 39 Prozent wollen lieber Grün-Rot-Rot.

Einen echten Kompetenzvorsprung schreiben die Deutschen den Grünen nur beim Klimaschutz zu. Bei der Klimapolitik halten 75 Prozent der Befragten die Grünen für kompetenter als die Union. Beim Thema Bildung wird beiden Parteien eine etwa gleich große Kompetenz zugeschrieben (Grüne 43 Prozent, Union 42 Prozent). Bei den Themen Wirtschaft, äußere und innere Sicherheit liegt der vermutete Kompetenzvorteil klar bei der CDU/CSU: In der Wirtschaftspolitik halten 60 Prozent die CDU für kompetenter, 25 Prozent die Grünen. Die äußere Sicherheit garantiert in den Augen der Deutschen die Union besser (58 Prozent) als die Grünen (20 Prozent). Bei der inneren Sicherheit vertrauen die Deutschen ebenfalls eher der CDU/CSU (56 Prozent) als den Grünen (20 Prozent).

Quelle: WELT (ots)

Anzeige: