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Verfassungsschutz: Rechte verlieren Interesse an Flüchtlingen

Archivmeldung vom 17.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Logo des Bundesamts für Verfassungsschutz (Inlandsgeheimdienst)
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Proteste gegen Flüchtlinge scheinen für die rechtsextreme Szene stark an Bedeutung verloren zu haben. Wie aus einer vertraulichen Analyse des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) hervorgeht, ist sowohl die Zahl der Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte als auch der Anti-Asyl-Demonstrationen seit einiger Zeit massiv rückläufig.

Der "Spiegel" berichtet darüber. Während es von Oktober bis Dezember 2015, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, 365 entsprechende Protestversammlungen in Deutschland gab, finden laut BfV seit inzwischen zwei Jahren nicht mehr als drei Anti-Asyl-Kundgebungen pro Monat statt. In den vergangenen Monaten habe es gar keine mehr gegeben. "Bundesweit betrachtet, ist das rechtsextremistische Demonstrationsgeschehen im Bereich Anti-Asyl praktisch zum Erliegen gekommen", schreibt der Verfassungsschutz im aktuellen Papier. Das gelte auch für die Gegenden Deutschlands, die zuvor häufig von solchen Protesten betroffen gewesen seien. 2018 wurden allerdings immer noch 1.770 Straftaten gegen Asylbewerber verübt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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