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Lange warnt designierte SPD-Chefs vor zu großen Kompromissen

Freigeschaltet am 04.12.2019 um 06:45 durch Andre Ott
Simone Lange (2018)
Simone Lange (2018)

Bild: SPD Rheine / Eigenes Werk

Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange (SPD) warnt die designierten Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans vor zu großen Kompromissen. "Ich erwarte von der neuen Parteispitze, dass sie ihre Vorstellungen konkretisiert und uns Mitgliedern Orientierung gibt", sagte Lange der "Welt".

Den Mitgliedern sei wichtig, "dass wir Investitionen in viel größerem Maße als bislang tätigen. Auch beim Mindestlohn müssen wir endlich handeln. Die SPD fordert sei Langem eine Erhöhung. Nun muss es darum gehen, diese Forderung auch umzusetzen", so die Flensburger Oberbürgermeisterin weiter. Auch beim Thema Klimaschutz müsse die Partei "viel größere Antworten" geben als bisher.

"Wenn wir das ernst nehmen, muss auch das Klimapaket nachverhandelt werden", so die SPD-Politikerin. Sollte das mit der Union nicht machbar sein, dürfe die neue Parteispitze einen Bruch mit der Union nicht scheuen. "Vor Neuwahlen sollten wir nie Angst haben, wir sollten sie als Chance begreifen, in einer anderen Koalition regieren zu können", sagte Lange der "Welt". Die Flensburger Oberbürgermeisterin hatte sich ebenfalls um den Parteivorsitz beworben, gab die Kandidatur aber zugunsten von Walter-Borjans und Esken auf.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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