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Kellner sieht Ressourcenprobleme bei Grünen

Archivmeldung vom 14.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bündnis 90 / Die Grünen Flagge
Bündnis 90 / Die Grünen Flagge

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner freut sich über den Mitgliederzuwachs bei seiner Partei, sieht aber auf die Grünen erhebliche Ressourcenprobleme zukommen. "Die Decke ist überall zu kurz", sagte Kellner dem "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.

Bei seinem Amtsantritt 2013 sei die Partei verschuldet gewesen, er habe drei Dienstwagen abgeschafft. Heute sei die Finanzlage dank steigender Mitgliedsbeiträge entspannter, so der Grünen-Bundesgeschäftsführer weiter. Das Geld will Kellner in die Digitalisierung investieren, etwa in die Pflege der Apps für den Wahlkampf und für die Mitglieder. In der Parteiführung macht man sich bei anhaltenden Wahlerfolgen zudem Sorgen um ausreichendes Personal für gewonnene Mandate wie Bürgermeister oder Dezernenten.

Auch im Hinblick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung nach dem Ende der Großen Koalition fehlten Mitglieder mit Verwaltungserfahrung, heißt es in der Partei. Die Grünen-Parteispitze bemühe sich zudem, noch mehr Know-how bei Themen zu bekommen, die nicht originär der Kompetenz der Grünen zugeschrieben werden. Im Bereich der Außenpolitik setze man allerdings auf keine großen Veränderungen. "Die Verlässlichkeit Deutschlands gebietet Kontinuität", sagte der außenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Omid Nouripour, dem "Spiegel".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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