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Büdenbender: "Gleichberechtigung haben wir erreicht. Gleiche Teilhabe, echte Parität noch lange nicht"

Archivmeldung vom 16.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Elke Büdenbender (2017)
Elke Büdenbender (2017)

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts in Deutschland hat Elke Büdenbender den Gesetzgeber aufgefordert, nach wie vor bestehende Benachteiligungen für Frauen hierzulande endlich zu beseitigen. "De iure stehen Frauen gleichauf mit Männern, de facto tun sie es oft nach wie vor nicht", schreibt die Gattin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel.

Der auf 31 Prozent gesunkene Anteil von Frauen im Bundestag oder die wesentlich schlechtere Bezahlung von Frauen bei gleichwertiger Arbeit und Qualifikation sind für Büdenbender Belege, dass es noch viel zu tun gibt: "Gleichberechtigung haben wir erreicht. Gleiche Teilhabe, echte Parität noch lange nicht." Die zurzeit beurlaubte Verwaltungsrichterin appelliert aber auch an die Frauen selbst, sich für ihre Rechte einzusetzen: "Frauenpolitik ist Machtpolitik; und Macht gibt keiner gerne ab, auch Männer nicht", schreibt Büdenbender. Die Kämpferinnen für das Frauenwahlrecht könnten dabei als Vorbild dienen, "die eigenen Ansprüche zu formulieren und dafür einstehen, auch gegen Widerstände".

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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