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Einfrieren von Ei- und Samenzellen soll zur Kassenleistung werden

Archivmeldung vom 14.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Menschliches Sperma in einer Petrischale
Menschliches Sperma in einer Petrischale

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Krankenkassen sollen künftig die Kosten für die Konservierung von Ei- und Samenzellen junger Krebskranker mit Kinderwunsch übernehmen. Wie "Bild" berichtet, will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dazu noch im Juli ein Gesetz vorlegen. "Junge Erwachsene mit Krebs brauchen unsere volle Unterstützung. Vielen droht, dass sie infolge der Behandlung nie Kinder bekommen können.

Deshalb soll in Zukunft die Kasse in solchen Fällen für die Kosten der Konservierung von Keimzellgewebe, Ei- und Samenzellen zahlen", sagte Spahn zu "Bild". Rund 15.000 junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren erkranken in Deutschland jährlich an Krebs. Vielen von ihnen droht durch die Tumore oder die Therapie die Unfruchtbarkeit. Wer jedoch vor der Therapie Eierstockgewebe, Eizellen oder Samen einfrieren lässt, bewahrt sich die Chance, nach der Erkrankung eigene Kinder zu bekommen. Bisher müssen die Patienten die Kosten (500 Euro für Männer und 4.300 Euro für Frauen) selbst aufbringen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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