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„Zu leicht dem Mainstream gefolgt“ – ARD akzeptiert Kritik an Ukraine-Berichterstattung

Archivmeldung vom 01.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Kai Gniffke (im Juni 2010)
Kai Gniffke (im Juni 2010)

Foto: Foto: Martina Nolte, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke hat jetzt in seinem Blog zugegeben, der Sender sei bei der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt nicht immer objektiv gewesen. „Heute hätten wir manchen Akzent anders gesetzt und manche Formulierung anders gewählt“, zitiert die TV-Anstalt Rossija24 aus seinem Blog.

Bei Radio "Stimme Russlands" heißt es auf der Webseite weiter: "„Vielleicht hätten wir rechte Gruppierungen in der Ukraine früher thematisieren sollen“, schreibt Gniffke. „Vielleicht haben wir die russischen Interessen zu wenig für den deutschen Zuschauer ‚übersetzt‘. Wir hätten evtl. die Nato-Position noch kritischer hinterfragen können.“

„Möglicherweise sind wir zu leicht dem Nachrichten-Mainstream gefolgt“, gibt der ARD-aktuell-Chefredakteur zu.

„Die Kritik an unserer Ukraine-Berichterstattung hat ein Echo von bislang ungekanntem Ausmaß hervorgerufen. Wir wollen es uns nicht zu einfach machen und alles als gesteuerte Kampagnen und Spielwiese für Verschwörungstheoretiker abtun (obwohl das zum Teil der Fall ist). Die scheinbare Wiederkehr von Kaltem Krieg und Ost-West-Konflikt scheint aber die Gemüter viel stärker zu bewegen als andere Konflikte. Deshalb nehmen wir Kritik sehr ernst. Wir widersprechen aber ganz energisch den Vorwürfen einer gezielten Desinformation oder beabsichtigten Manipulation von Informationen in der Tagesschau.“

Mitte September hatte der Programmbeirat der ARD scharfe Kritik an der Berichterstattung der größten öffentlichen Medienanstalt Deutschlands zum Ukraine-Konflikt geübt. Die ausgestrahlten Inhalte seien „tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen“ gerichtet, hieß es dabei unter anderem.

Russlands Außenministerium: Welt soll auf Verwendung von Nazisymbolik in Ukraine reagieren

Russland hoffe darauf, dass die Verwendung von Nazisymbolik durch Bataillone der Nationalgarde der Ukraine eine gebührende internationale Bewertung erfahren wird, erklärte der Bevollmächtigte des Außenministeriums der Russischen Föderation für Fragen der Menschenrechte, der Demokratie und der Oberhand des Rechts, Konstantin Dolgow.

„Diejenige, die unter Nazi- und Bandera-Fahnen in den Kampf streben, diese Leute müssen verstehen und wissen, dass die internationale Gemeinschaft nicht an ihrer Seite steht. Widrigenfalls wird Europa immer häufiger mit dem Problem des Nazismus konfrontiert werden“, unterstrich der russische Diplomat."

Quelle: RIA Novosti - online Redaktion Radio „Stimme Russlands"

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