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Stephanie Nannen kritisiert Gruner + Jahr: "Guter Journalismus muss auch in Krisenzeiten Preis wert sein"

Archivmeldung vom 23.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Henri-Nannen-Preis: Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, in dem alljährlich im Rahmen einer Galaveranstaltung die Preisverleihung stattfindet
Henri-Nannen-Preis: Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, in dem alljährlich im Rahmen einer Galaveranstaltung die Preisverleihung stattfindet

Foto: Schauspielhaus
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Stephanie Nannen (43), Enkelin von "stern"-Gründer Henri Nannen, hat kein Verständnis für die Entscheidung des Hamburger Verlags Gruner + Jahr ("stern", "Geo"), im kommenden Jahr auf die Vergabe des angesehenen Henri-Nannen-Preises zu verzichten.

Gegenüber dem Branchendienst Newsroom.de sagte die preisgekrönte Journalistin und Autorin, dass der Hamburger Verlag auf das "Zwei-Millionen-Fest" hätte verzichten können, "das versteht sich von selbst".

Die Vergabe des Henri Nannen Preises aber aus- bzw. abzusetzen, halte sie für einen Fehler: "Guter Journalismus muss auch in Krisenzeiten den Preis wert sein! Es geht mehr denn je darum, Qualität zu erhalten, und dafür muss man Zeichen setzen. Der Henri Nannen Preis ist ein solches Zeichen", so Stephanie Nannen zu Newsroom.de.

Gruner und Jahr hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass angesichts von Sparmaßnahmen und Stellenabbau im Hamburger Großverlag der Henri Nannen Preis im kommenden Jahr nicht verliehen wird.

Quelle: Medienfachverlag Oberauer GmbH (ots)

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