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Raumfahrer Alexander Gerst: "Natürlich wäre es sicherer, wenn wir statt ins All zu fliegen einfach zu Hause blieben. Aber der Nutzen wiegt das Risiko für mich auf."

Archivmeldung vom 18.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
GEO Cover Ausgabe 6/2018. Bild: "obs/Gruner+Jahr, GEO/Mattia Balsamini"
GEO Cover Ausgabe 6/2018. Bild: "obs/Gruner+Jahr, GEO/Mattia Balsamini"

Der Astronaut Alexander Gerst berichtet in der aktuellen GEO- Titelgeschichte "Aufbruch ins All" (Ausgabe 06/2018, jetzt im Handel) ausführlich über die Vorbereitungen und seine verantwortungsvolle Aufgabe bei der neuen "Horizons"-Mission, die am 06. Juni 2018 starten soll und bei der Gerst für einige Monate das Kommando über die Raumstation ISS übernehmen wird.

Mehr als ein Jahr lang hat GEO-Reporter Lars Abromeit den 42-jährigen Astronauten der Europäischen Weltraumorganisation ESA exklusiv beim Training für die Mission begleitet - bei der NASA in Houston genau wie im russischen "Sternenstädtchen" Swjosdny Gorodok und im Astronautenzentrum der ESA in Köln. So konnte er miterleben, wie Gerst und sein Team sich auf die Mission vorbereiten und der Astronaut die Risiken seiner kosmischen Reise abwägt: "Natürlich wäre es sicherer, wenn wir statt ins All zu fliegen einfach zu Hause blieben. Aber genauso wie von Vulkanen können wir aus dem Weltraum so viele Erkenntnisse mit zurückbringen, die nirgendwo sonst zu gewinnen wären", betont Gerst.

Einzigartige Einsichten etwa für die Medizin, die Klimaforschung oder über die Gefahr von Meteoriten seien im Weltraum zu gewinnen. "Das ist ein so großer Nutzen, dass ich dafür gern das Risiko auf mich nehme." Auch während der Mission wird Gerst sich von der Raumstation aus mit Abromeit über die Herausforderungen von Expeditionen im Weltraum und auf der Erde austauschen: "ESA und GEO sind starke Partner für eine fundierte und spannende Berichterstattung zu meiner Mission. Und ich kann mir keinen besseren medialen Begleiter vorstellen als Lars Abromeit, mit dem ich schon vorher bei einigen Expeditionsprojekten zusammen gearbeitet habe. Wir verstehen uns auch, wenn der Austausch vieler Worte nicht möglich ist."

GEO begleitet als redaktioneller Partner den deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst auf seiner Mission "Horizons" zur Internationalen Raumstation ISS. Von Bord aus wird Gerst mit Lars Abromeit, Expeditionsleiter bei GEO, regelmäßig in Kontakt stehen und ihm von den Aufgaben und Erlebnissen der Mission berichten.

Quelle: Gruner+Jahr, GEO (ots)

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