Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Medien Schauspieler Christian Ulmen (36) gesteht: "Ich halte mich gar nicht für so lustig"

Schauspieler Christian Ulmen (36) gesteht: "Ich halte mich gar nicht für so lustig"

Archivmeldung vom 14.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Christian Ulmen auf der Berlinale 2008
Christian Ulmen auf der Berlinale 2008

Foto: Truu
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Wird Entertainer Christian Ulmen etwa selbstkritisch? "Ich halte mich gar nicht für so lustig", verrät der 36-Jährige im Gespräch mit dem Frauen-Magazin FÜR SIE. "Ich war nie der Klassenclown! Aber Leute, die andere zum Lachen bringen, haben mich immer schon fasziniert. Und ich habe früh erkannt, dass auch ein Loriot seine Komik plant und inszeniert.

Humor ist ja wie ein Handwerk: Ich stelle lustige Situationen her." Auf die Frage nach seinem Lieblingswitz antwortet Ulmen: "Ich kann mir keinen merken. Meinem Sohn erzähle ich immer die Witze, die er mir vor einer Woche erzählt hat - in der Hoffnung, er hätte sie schon wieder vergessen. Fliegt aber immer auf."

Im Umgang mit den Medien hat der Star eine eigene Technik entwickelt. "Ich betrachte mich inzwischen wie eine andere Person: In der Zeitung wird über Christian Ulmen geschrieben, nicht über mich. Da habe ich eine fast schizophrene Trennung vorgenommen. Das ist mein Job, das bin nicht ich."

Doch auch das verhilft ihm zu keinem Leben ohne Zorn: "Wenn ich sauer bin, lasse ich das sofort raus. Man soll ja keine E-Mails schreiben, wenn man betrunken oder wütend ist. Ich mache beides, und ich stehe dazu. Denn ich werde immer mit Recht wütend."

Von einem festen Lebensmotto hält Christian Ulmen wenig. "Weil sich das ständig ändert. Ich hätte beinahe mal FDP gewählt, politisch bin ich unfassbar unentschlossen und leicht zu beeinflussen. Ich habe auch kein Leibgericht. Aber als Erwachsener muss man sich zum Glück nicht mehr über Lieblings-Irgendwas definieren. Sonst müsste ich ja immer noch jeden Tag Spinat mit Fischstäbchen essen."

Quelle: FÜR SIE (ots)

Anzeige: