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Deutsche Krebshilfe: Klimawandel verschärft UV-Problem

Archivmeldung vom 16.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Sonnenschein, Wetter, Hitze (Symbolbild)
Sonnenschein, Wetter, Hitze (Symbolbild)

Bild: Andreas Morlok / pixelio.de

Die Deutsche Krebshilfe will angesichts eines "historischen Höchststands" bei den Erkrankungen an schwarzem Hautkrebs ihre Aktionen zur Aufklärung noch verstärken. "Brutzelbraun als Schönheitsideal ist zwar out, aber es gibt immer noch extreme Sonnenanbeter, die sich grillen", sagte der Vorstandsvorsitzende Gerd Nettekoven der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Er betonte: "UV-Schutz ist und bleibt daher ein wichtiges Thema. Ich sehe absolut keinen Grund zur Entwarnung." Der Klimawandel mit immer neuen Temperaturrekorden verschärfe das Problem der UV-Strahlung noch.

Auch wenn junge Leute sich heute - anders als noch in den 1980er- und 1990er-Jahren - vielfach umsichtiger verhielten, gelte gebräunte Haut "leider immer noch als vermeintlich gesund und attraktiv", beklagte Nettekoven. "Mehr sonnige Tage verleiten zudem dazu, noch mehr Zeit im Freien zu verbringen. Dadurch ist die Haut öfter und länger der Sonne ausgesetzt", warnte der Krebshilfe-Chef. Er verwies darauf, dass die Hautkrebserkrankungen von heute auf Jahrzehnte zurückliegenden UV-Schäden basierten. Dies gelte für Basalzell- und Plattenepithelkarzinome - die beide auch als weißer Hautkrebs bezeichnet werden -wie auch für das maligne Melanom, das schwarzer Hautkrebs genannt werde.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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