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Bergseen: Langsam an das kalte Wasser gewöhnen

Archivmeldung vom 15.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen
Bild: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen

Touren zu Gebirgsseen sind gerade im Sommer beliebt. Doch Gewässer in alpinem Gelände sind in der Regel sehr kalt - wer überstürzt hineinspringt, riskiert ernsthafte Kreislaufprobleme, wie das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" schreibt. Wer also mehr als nur Arme und Beine erfrischen will, sollte den Körper langsam an das kalte Wasser gewöhnen.

Außerdem gilt: Nicht mit vollem Magen oder übermüdet ins Wasser gehen. "Je höher die Lage, umso reiner und schadstoffärmer ist das Wasser", erläutert Andrea Händel vom Deutschen Alpenverein. Bergseen werden in der Regel von Schmelzwasser oder Quellen gespeist. "Allerdings sollte man nicht in unmittelbarer Nähe von Kuhweiden baden, weil das Wasser dann durch das Weidevieh verunreinigt sein kann."

Viele alpine Seen sind nicht sehr tief. Auf keinen Fall sollte man in trübe oder unbekannte Gewässer springen. Vorsicht ist auch vor Strömungen und steinigem, unebenen Untergrund geboten. Moosige Steine sind oft rutschig und bergen eine gewisse Verletzungsgefahr. Nicht in allen Gewässern ist Baden erlaubt. Daher informiert man sich besser vorab über etwaige Regeln und Verbote. Die aktuelle "Apotheken Umschau" stellt die schönsten Bergseen in Oberbayern, Tirol, der Schweiz und Südtirol vor.

Quelle: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen (ots)

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