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Fragen zu Hanau: Der Code 18 erfährt eine weitere Bedeutung und wie funktioniert ein kommunales Frühwarnsystem gegen Rechtsterrorismus?

Archivmeldung vom 28.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott

Zwei herausragende Geschehnisse prägen das junge Jahr. Beide vereint die daraus sich weiter vertiefende Spaltung der Gesellschaft dieses Landes. Das Wort der Stunde für viele Menschen - warum? Warum soviel Hass? Warum soviel Missdeutung? Warum so differente Betrachtungen von gesellschaftlichen Prozessen und Begebenheiten? Warum so viele Ungereimtheiten?

Nach der politischen Eruption aufgrund der Wahlen in Thüringen, nun das Ereignis, der Einschnitt in Hanau. 11 Menschen kamen zu Tode. Für sehr viele Betrachter scheint die Sachlage schnell und final geklärt. Für manche bleiben offene Fragen. Seitens der Politik gibt man sich variabel schockiert, vordergründig emotional ergriffen, nicht verwundert aber doch beeindruckt. Wiedermals spielen die Medien bei der Definition der Sachlage die führende und treibende Rolle.

Am Tag nach den Morden sendete das ZDF im Rahmen des Formats Markus Lanz (1,32 Millionen Zuschauer (1)) ein sehr exemplarisches Beispiel. Es wurden geladen (2): ein Investigativ-Journalist und Extremismus-Experte, eine Forensikerin, ein Kriminalkommissar, ein Grünen-Politiker mit Migrationshintergrund und wichtig, ein Experte für die Themen Desinformation, Fake News und Rechtsextremismus.

Zitat der Psychiaterin Nahlah Saimeh aus der Sendung vom 20.02.(2): Es ist eine rassistisch politisch motivierte Tat, im Sinne einer Gewalttat im öffentlichen Raum, ich würde jetzt bewußt nicht Terror sagen. Es ist sicher als Terror gemeint, aber nicht alles was so gemeint ist, ist es ja dann auch…Es ist eine extremistisch motivierte Tat, Gewalttat, im öffentlichen Raum durch eine komplex schwer gestörte Persönlichkeit.

Der platzierte Gast neben ihr, der Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter Sebastian Fiedler, sah sich gezwungen unmittelbar die Analyse über den vermeintlichen Täter zu erweitern.

Zitat: …bei der wir aber ziemlich sicher hinterher feststellen werden, dass er die nicht wirklich autark, für sich alleine betrieben hat. Ich wäre sehr verwundert, wenn diese Radikalisierung ohne Außenkontakte stattgefunden hätte und wenn sie sich nicht in irgendwelchen Foren hochgeschaukelt hätte, mit anderen Personen…

Man möchte ihn spontan fragen, warum diese Ergänzung seitens eines leitenden Polizisten? Weiss er mehr, als er andeutet, Erfahrungswerte? Hat er Informationen, die dem Deep State zuzuordnen wären? Deep State? Zum Glück sitzt Patrick Gensing von der ARD-Tagesschau-Redaktion Faktenfinder einen Platz weiter, Zitat:

Markus Lanz: …können sie das nochmal erklären. Dieses Deep State, also Tiefer Staat, ist das die Idee sozusagen, eines zweiten Staates im Staat, oder was ist das?

Patrick Gensing: …das ist eine Idee, die sich quasi in allen Verschwörungstheorien findet. Die sich strukturell verbindet (…) Die Idee dahinter ist ein tief antisemitisches Denken, also diese Verschwörungstheorie geht immer von geheimen Kräften im Hintergrund aus und das ist eben klassisch antisemitische Verschwörungstheorie…weiterlesen hier.


Quelle: KenFM von Bernhard Loyen

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