Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Meinungen/Kommentare Zeit zum Handeln

Zeit zum Handeln

Archivmeldung vom 06.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Ereignisse der vergangenen 2 Wochen haben uns sehr deutlich vor Augen geführt, was Sache ist: wir befinden uns tatsächlich in einem Krieg – allerdings wurde dieser schon vor sehr langer Zeit (etwa 6000 Jahre) “erklärt” – und er befindet sich seit ziemlich genau 100 Jahren in seinem entscheidenden Stadium. Was war gleich 1913?

Ach ja, richtig: die Gründung der sog. FED: USA – Weihnachten 1913, die Abgeordneten befinden sich zum größten Teil schon bei ihren Familien – Präsident Woodrow Wilson unterzeichnet den Federal Reserve Act.
Er selbst schreibt dazu:

A great industrial nation is controlled by its system of credit. Our system of credit is privately concentrated. The growth of the nation, therefore, and all our activities are in the hands of a few men … “Eine große industrielle Nation wird von ihrem Kreditwesen kontrolliert. Unser Kreditwesen ist privat konzentriert. Daher ist das Wachstum unserer Nation und alle unsere Tätigkeiten in den Händen einiger weniger…” …we have come to be one of the worst ruled, one of the most completely controlled and dominated, governments in the civilized world—no longer a government by free opinion, no longer a government by conviction and the vote of the majority, but a government by the opinion and the duress of small groups of dominant men. “…wir sind eine der schlechtregiertesten, meistkontrollierten und beherrschten Regierungen der zivilisierten Welt. Nicht länger eine Regierung der freien Meinung, nicht länger eine Regierung der Überzeugung oder des Mehrheitsentscheides, sondern eine Regierung der Ansichten und Nötigungen einer kleinen Gruppe herrschender Männer.“ (Quelle: gutenberg.org)

Was hat das jetzt alles mit dem aufgedeckten Abhörskandal zu tun?

Es geht um nicht mehr und nicht weniger als darum, daß wir alle versklavt werden sollen, und zwar endgültig – das Abhören und Kontrollieren unserer Meinungsäußerungen gehört zum Basis-Handwerkszeug der Sklavenhalter.

Begonnen hat alles schon viel früher – wer sich darüber informieren will, der sehe sich das Video am Ende des Artikels mal an und forsche unter “capitis deminutio” weiter nach.

Und wer sich über den “Krieg um die Köpfe” informieren will, der lese “Edward Bernays – Propaganda” und denke sich 80 Jahre Weiterentwicklung dazu – dann landet er bei “Wellington-House” und “Tavistock-Insitut” – Auftrag Manipulation – und auch hier schließt sich der hundertjährige Kreis – Lügen, Betrug, Manipulation, Hetze, Agitation und Propaganda – heute heißt das natürlich “moderner”: Social engineering, Public relations, Social networking und ähnliches – es ist aber immernoch dasselbe – wir werden belogen, betrogen, manipuliert, aufgehetzt – wenn auch subtiler als früher – das ändert aber nichts an der Grundrichtung.

Welche Handlungsmöglichkeiten stehen uns nun offen?

Zuerst einmal müssen wir den Kampf um die Köpfe aufnehmen, also sauber und ehrlich informieren, recherchieren, alles bis zu den “Wurzeln” zurückverfolgen. Oft hilft auch: den Weg des Geldes überprüfen – wer hat einen Nutzen gezogen?

Natürlich kann man nicht jede einzelne Falschmeldung untersuchen, zumal das Arsenal von offenen Lügen über diverse Halb- und Teilwahrheiten, auch (meist völlig haltlose) Behauptungen bis hin zu emotional aufgeladenen Kommentaren, die zum Überdecken und Verdrehen der Tatsachen dienen, ein breites Spektrum aufweist.
Es ist ausreichend, an ein paar Beispielen aufzuzeigen, daß die “Hauptströmungsmedien” regelmäßig und routiniert die Tatsachen verfälschen und versuchen, die Menschen zu manipulieren – wer das einmal richtig begriffen hat, der läßt ganz von selbst die Finger vom “Volks-Verblödungs-Viereck” und den großen (und vielen kleinen) Tageszeitungen… (Beispiele: hier, hier, hier und hier)

Dies ist die Basis-Auseinandersetzung, die seit 10 Jahren die Blogger im Internet gegen die etablierten Medien führen – und gewinnen, abzulesen an den stetig fallenden Verkaufszahlen der Tageszeitungen und Wochenzeitschriften, die sich trotz massiver Unterstützung von Seiten der werbungsschaltenden Industrien wachsenden Verlusten gegenübersehen. Die erste “wirtschaftliche” Reaktion, das Freistellen der Journalisten, ist inzwischen ausgereizt – man beginnt zu merken, daß je schlechter die Qualität der Beiträge wird, desto schneller die Verkaufszahlen sinken – und an den Kommentaren in den Online-Foren der jeweiligen Medien ist auch abzulesen, daß sich die Menschen nicht mehr so ungestraft verulken lassen wie früher.

Daher ist auch zu erwarten, daß nach den BW-Wahl im September die Daumenschrauben bezüglich Internet heftig angezogen werden – wahrscheinlich wieder nach einer “False-Flag”-Aktion oder einem kapitalen “Datenleck”, das “unsere Sicherheit bedroht”.

Ergänzend soll also jede/r auch weiterhin den Bekanntenkreis nutzen, um “unbequeme” Fragen zu stellen und Menschen zum eigenen Nachdenken anzuregen. Dabei geht es vor allem darum, NICHT gleich Antworten auf alle Probleme zu haben, sondern die eigenen Denkvorgänge der anderen Menschen in Schwung zu bringen – das ist weitaus nachhaltiger als die vereinfachten Denkstrukturen, die der Manipulationsapparat in den vergangenen Jahrzehnten geschaffen hat, mit einfachen “Losungen” (“Agitation”) auszunutzen.

Also immer schön langsam, Schritt für Schritt, jeden Menschen respektieren, seine falschen Meinungen anhören und dann Fragen stellen – solange, bis er selbst dahin kommt, zu überlegen. Geduld und Langmut sind hier gefragt – aber es lohnt sich!

Welche Aktionen sind denn außerdem noch erfolgversprechend?

Auf keinen Fall solche, die mit Gewaltanwendung verbunden sind, denn Gewalt ruft immer nur Gegengewalt hervor – und da hat der Staat natürlich immer “die besseren Karten”.

1. Demos und Massenaktionen können Zeichen setzen – es muß aber jede/r selbst entscheiden, ob es für ihn sinnvoll und nützlich ist, bei Demos und ähnlichen gesetzeskonformen Aktionen mitzumachen. Leider ist es ja so, daß der Repressionsapparat gerade hier mit Videoaufnahmen und gezielten Verhaftungen mit Identitätsprüfung (einschließlich Fingerabdrucknahme, Fotos etc.) seine “Verdächtigenkarteien” auffüllt – nicht umsonst besteht das einseitige “Vermummungsverbot” fort.
Und bei den “modernen” Möglichkeiten, einen Menschen jahrelang ungestraft in einer Anstalt verschwinden zu lassen (man denke nur an den Fall Gustl Mollath), muß da jeder selbst wissen, wo sein Platz ist.

2. Viele Menschen haben sich darauf verlegt, dem System den Kampf anzusagen: sie schreiben ellenlange Briefe mit juristischen Darlegungen, warum die BRD kein Staat ist, warum wir hier besetztes Gebiet sind, warum es keinerlei Berechtigung gibt, Steuern zu erheben und vieles andere mehr.
Meine Erfahrung ist, daß das System sehr empfindlich auf Widerspruch und Widerstand reagiert – es hat inzwischen ein sehr feinmaschiges Netz geschaffen an Zwangsmaßnahmen, die in solchen Fällen zur Verfügung stehen.
Diese Aktionen sollte man also Menschen überlassen, die über das entsprechende juristische Wissen und Können verfügen und es sich leisten können, die damit verbundenen Kosten- und Zeitaufwände zu tragen, ohne gleich in existentielle Nöte zu kommen.
Denn: Recht haben und Recht bekommen sind immernoch zwei sehr verschiedene Dinge. Und wer sich auf gerichtliche Streitereien einläßt, der sollte sich über eines im Klaren sein: bei Gericht bekommt man nie Recht, sondern immer nur ein Urteil.

Was nicht heißt, daß es keine Möglichkeiten gäbe, auch solche Fälle erfolgreich zu gestalten – es gibt inzwischen im Netz vielfältige Vorschläge und Ideen, wie man mit einem rechtzeitig abgesendeten höflichen Schreiben an den Richter die meisten “Termine” umgehen kann. Man bekommt dann zwar kein “Recht” (kein Urteil), da das Verfahren in der Regel eingestellt wird, aber man kommt bei kleineren Beträgen auch meist um eine Zahlung herum.
Wenn es um größere Beträge geht, dann ist es hilfreich, möglichst viele Freunde und Bekannte dazu zu animieren, als Zeugen zum Termin zu erscheinen, die dann die entsprechenden Fragestellungen an den Richter (bezüglich Legitimation etc.) und dessen Reaktionen (die meist anstelle von Antworten erfolgen) bezeugen können.
Dies hat allerdings nur Zweck, wenn wir in absehbarer Zeit dann wieder eine staatliche Gerichtsbarkeit haben werden – leider verjähren die meisten Unrechtssprüche und -handlungen nach einigen Jahren, und die jeweiligen Herrschaften kommen wieder mal “trocken aus dem Wasser”…

Welche Lösung schlage ich nun vor?

Wenn wir davon ausgehen, daß WIR das System sind, d.h. ohne uns, die vielen, und unser “Mitmachen” das System nicht lebensfähig ist, und andererseits es auch nur unser aller Geld ist, welches das System am Laufen erhält, dann ergibt sich daraus eine reizvolle Gelegenheit, die ich als “zivile Einwirkung” bezeichnen möchte. Es hindert uns ja nichts und niemand daran, auf die eben genannten Zusammenhänge immer wieder hinzuweisen.

Zum Beispiel ist es durchaus opportun, das Energieversorgungsunternehmen darauf hinzuweisen, daß es keinesfalls mein Einverständnis hat, mit meinen Zahlungen Dinge zu finanzieren, die sich in ihrer Wirkung gegen mich als Kunden kehren.
Zum Beispiel irgendwelche mehr oder weniger sinnlosen “Kundenmitteilungen”: farbige, meist aufwendig gestaltete meist mehrblättrige Werbeschriften, die monatlich oder alle 2 Monate zwangsweise an jeden Kunden verschickt werden – so ein Ding kostet locker 8 bis 12 Euro pro Stück! Ich kann zum Beispiel fordern, daß ich diese Dinger nicht mehr bekomme, und mir dafür die entsprechende Summe gutgeschrieben wird.

Oder die Lobbyarbeit, die ja auch von den Kundengeldern finanziert wird – wovon sonst? Und die dazu führt, daß EEG-Zuschläge überhöht umgesetzt werden, daß die Strompreise an der Leipziger Strombörse manipuliert werden und vieles anderes mehr – alles zum Nachteil des Kunden, von dessen Geld das bezahlt wird. Abgesehen von der rechtlich fraglichen Seite dieser Handlungen des EVU, wo man sich den Rechtsweg natürlich offen hält, ist es ja auch moralisch durchaus fragwürdig: wie geht denn der jeweils angeschriebene Herr (oder die Dame) mit diesen Dingen um?
Das kann man ruhig mal fragen – ohne darauf gleich einen Druck aufzubauen – natürlich hat man Verständnis für die Situation des Betreffenden, aber alles muß ja irgendwo auch mal seine Grenzen haben, oder?

Ähnlich sollte man mit den Gesprächs- oder Korrespondenzpartnern in den “Finanzamt” genannten Firmen umgehen: Verständnis für seine Situation zeigen, aber auch Verstehen einfordern für die eigenen Handlungen.
Wobei es hier wenig sinnvoll ist, mit “Widerspruch” und “Zurückweisungen” zu arbeiten – viel cleverer sind Formulierungen, mit denen man sich bereit erklärt, den genannten Ansprüchen nachzukommen, wenn: dieser oder jener Nachweis erbracht wird, z.B. der Staatlichkeit der BRD und damit der Gültigkeit bestimmter “Gesetze” oder ähnliches – mehr dazu bei Andreas Clauss.

Worin liegt der Charme solchen Auftretens?

  • man ruft nicht gleich eine negative Reaktion hervor (“Absahner”, “Feind”, “Querulant” etc.), denn man zeigt Verständnis und den Willen zu zahlen,
  • die rechtlichen Handhaben, mit denen jeder Widerspruch “abgebügelt” wird, greifen nicht – man hat ja nicht widersprochen,
  • man kann nicht verklagt werden, da man keine Zahlung verweigert hat.

Was ist der Sinn der zivilen Einwirkung?

Wir holen die Menschen, die sich nolens volens im System integriert haben (ähnlich wie wir es auch tun), dort ab wo sie jetzt sind. Man stellt ihnen Fragen und konfrontiert sie damit, daß es auch andere Sichtweisen gibt, und kommt zu der gemeinsamen Feststellung, daß man sich in vielen Dingen doch auf derselben Seite befindet.
Man wandelt also eine Konfrontation in einen Dialog um – man muß dabei ja nicht immer seinen Standpunkt durchsetzen – oft ist es wertvoller, einen Menschen zum Nachdenken gebracht zu haben – und das kann man sich ja auch mal etwas kosten lassen (sofern man es bezahlen kann).

Und man macht diese Menschen darauf aufmerksam, daß sie eigentlich UNS viel mehr verpflichtet sind als ihren Chefs oder ihrem “Amtseid” (der ja auch hinfällig ist, da die BRD kein Staat ist, sondern nur eine Staatssimulation).

In Bayern heißt es nicht umsonst: “wer zahlt, schafft an” – also laßt uns alle “anschaffen”, denn wir bezahlen eh schon alle. Soweit zur “materiellen” Seite.

Auch für das Seelische hier noch eine schöne Idee.

Seit einigen Tagen wird verstärkt für das neueste Hollywood-Brainwash-Drama geworben – natürlich mit Brad Pitt: Damen aufgepaßt – in 3D! – wie immer sentimental-brutal – “World War Z” heißt es – dort wird, soweit man das aus den Trailern entnehmen kann, mit sehr heftigen, brutalen Massenszenen gearbeitet, um uns, wie immer, zu negativen Gedanken zu erziehen.

Mein Vorschlag ist: setzen wir diesem Treiben unsere menschliche Alternative entgegen – suchen wir im Netz (auf der Tube oder sonstwo) schöne, liebe Videoclips (wer kann, der mache selber welche), die menschlich wertvolles Handeln, eine schöne intakte Natur und friedliche, freudvolle Menschen zeigen, die anständig miteinander umgehen.
Finden oder machen wir selbst wunderschöne Fotos selbigen Inhalts. Schreiben wir nette kleine Kurzgeschichten oder Songs dazu.

Und all das schicken wir an die beliebten Blogger-Seiten und verteilen wir maximal unter unseren Freunden, privaten Kontakten, auch den geschäftlichen Partnern (“… ach, was mir da gerade aus dem Netz zugelaufen ist: anbei…”) und allen anderen, die wir erreichen können – auf daß die Schwingungen der Güte, des Verständnisses, des Mitgefühls, der Freude und des Einsseins mit der Natur auf der Welt immer öfter und häufiger bei den Menschen ankommen – das WIRKT!

Lassen wir uns nicht beirren – bleiben wir auf unserem Weg – Freiheit und Verantwortung! Abschließen möchte ich mit dem schönen Spruch:

“Miteinander zu reden und zu lachen,
sich gegenseitig Gefälligkeiten erweisen,
gemeinsam schöngeistige Bücher zu lesen,
gemeinsam zu scherzen und zugleich Achtung zu geben,
gelegentlich anderer Meinung zu sein, freilich ohne Gehässigkeit,
ganz so, wie man auch mit sich selbst im Widerstreit liegt,
gerade durch Meinungsverschiedenheit
die vorherrschende Eintracht zu würzen,
einander etwas zu lehren und voneinander lernen,
Abwesende schmerzlich vermissen,
Zurückkehrende freudig empfangen,
durch Zeichen der Liebe und Gegenliebe,
die Herzen wie Zündstoff entflammen und
aus Zweien eins werden lassen.”

Augustinus von Hippo (Aurelius Augustinus)
*13.11.0354 (Thagaste, Numidien) †28.08.0430 (Hippo)

LG an alle!
Hans-im-Glück

Sklaven ohne Ketten – cestui que vie – wir sind für tot erklärt !

Kommentar von Hans-im-Glück - Maria Lourdes / lupocattivoblog.com

Anzeige: