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Bulgarien: Schatzkammer am Balkan lockt Touristen

Archivmeldung vom 19.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sofia: Aleksandar Nevski Kathedrale. Für viele ist die Aleksandar Nevski Kathedrale in Sofia der prächtigste Sakralbau des Balkan. 1904 wurde mit dem Bau begonnen, 1924 wurde die Kathedrale dann geweiht. Die Kathedrale ist so groß, dass darin 5.000 Menschen Platz haben. Bild: Wolfgang Weitlaner
Sofia: Aleksandar Nevski Kathedrale. Für viele ist die Aleksandar Nevski Kathedrale in Sofia der prächtigste Sakralbau des Balkan. 1904 wurde mit dem Bau begonnen, 1924 wurde die Kathedrale dann geweiht. Die Kathedrale ist so groß, dass darin 5.000 Menschen Platz haben. Bild: Wolfgang Weitlaner

Als Reiseland ist Bulgarien http://bulgariatravel.org - ausgenommen von der Schwarzmeerküste - hierzulande kaum bekannt. Dabei hat das Land mit seiner reichen Geschichte landschaftlich wie auch kulturell sehr viel zu bieten. Der aktuelle Hotel-Preis-Index HPI von Hotels.com hat deutlich gezeigt, dass der Balkanstaat das billigste Reiseland Europas ist. In den vergangenen Jahren setzt Bulgarien auch zunehmend auf Qualitätstourismus.

"Wir sind auch für unsere Gastfreundschaft bekannt", so Tourguide Nikolay Stanchev gegenüber pressetext. "Bulgarien ist ein Land der Kontraste - von den feinen Sandstränden der Schwarzmeerküste über karge Berglandschaften bis hin zu dichten Waldgebieten und quirligen Städten. Hier an der Grenze zwischen Orient und Okzident hat sich eine spezielle Kultur entwickelt, die sich vor allem jenen erschließt, die ausgetretene Touristenpfade verlassen."

Kulinarische Hochgenüsse und feine Weine

"Die Weintradition Bulgariens reicht fast 5.000 Jahre zurück", erzählt Stanchev. In den vergangenen Jahren habe man in Bulgarien zunehmend auf Qualitätsweine gesetzt. Beraten wurden die Winzer von alteingesessenen Experten aus Italien oder Frankreich. In der südlichen Weinbauregion - um Plovdiv, Haskovo und im Gebiet der Thrakischen Tiefebene - werden hervorragende Rotweine wie etwa Merlot, Cabernet Sauvignon und die lokale Sorte Rubin ausgebaut. Aus dieser Region stammt auch die sehr alte lokale Mavrud-Sorte.

"Bulgaren messen lukullischen Genüssen große Bedeutung zu. Die Küche, die ebenso wie die ganze Kultur des Landes von den Nachbarländern beeinflusst ist, ist schmackhaft und abwechslungsreich", bestätigt auch George Miloshev, Manager der Tourismusagentur Vakancia, gegenüber pressetext. Die Preise in den Restaurants und Wirtshäusern sind erschwinglich. Zu den Spezialitäten gehört beispielsweise der aus Tomaten, Gurken, Schafskäse und Paprika bestehende Schopska-Salat, der die gleichen Farben trägt wie die bulgarische Flagge.

Reiche Kunst- und Kulturgeschichte

"Bulgarien hat auch kulturell sehr viel zu bieten", bestätigt Stanchev. Die berühmten Klöster wie etwa das Rila- und das Bachkovo-Kloster gehören zu den absoluten Highlights. Beide sind auch in architektonischer Hinsicht eine Augenweide und zeugen von der reichen Kulturgeschichte des Landes. Auch das historische Zentrum der Stadt Plovdiv - es vereint das alte Thrakien, die osmanische Ära und das 19. Jahrhundert - gehört zu den sehenswertesten Orten. Erwähnenswert ist die von vielen Reisenden als prächtigster Kirchenbau des Balkans titulierte die Aleksandar Nevski Kathedrale in Sofia.

In der Hauptstadt Sofia, dem antiken Serdica, finden sich neben Protzbauten der kommunistischen Ära auch zahlreiche historisch bedeutsame Relikte wie etwa die Rotunde des Heiligen Georgs aus dem 4. Jahrhundert. Erwähnenswert ist auch ein UNESCO-Weltkulturerbe: die Boyana-Kirche mit Fresken aus dem 12. Jahrhundert. Dieser Sakralbau liegt acht Kilometer außerhalb der Stadt - in einer Gegend, in der früher Spitzenfunktionäre der Kommunistischen Partei ihre Villen errichten ließen.

In den vergangenen Jahren hat sich die Schwarzmeerküste zu einem Fremdenverkehrsmagnet entwickelt. "Bulgarien ist eine absolute Trenddestination. Auch für diesen Sommer liegen die Buchungen deutlich über jenen des Vorjahres", sagt Alexandra Hoffmann, Pressesprecherin von Alltours.de http://alltours.de , gegenüber pressetext. "Im Sommer 2012 legte Bulgarien im Vergleich zu 2011 um 35 Prozent zu." Ein Grund für diese Entwicklung sind die immer noch relativ niedrigen Nebenkosten.

Quelle: www.pressetext.com/Wolfgang Weitlaner

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