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Die Woche COMPACT: Rettet Trump den Frieden?

Archivmeldung vom 13.01.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.01.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Katrin Nolte (2020)
Katrin Nolte (2020)

Bild: Screenshot Youtube Video: "Rettet Trump den Frieden? Die Woche COMPACT" (https://youtu.be/aFir-PLUokE) / Eigenes Werk

Es waren Bilder, die den Atem stocken ließen. Zum Jahreswechsel stürmten irakische Aufständische die US-Botschaft in Bagdad – und weckten Erinnerungen an die Teheraner Botschaftsbesetzung von 1979. Dann tötete die US-Armee den Chef der iranischen Spezialtruppen Kasem Soleimani. Diese Bilder der Nachrichtenagentur FARS zeigen den Gegenschlag. Iranische Raketen starten in Richtung zweier US-Stützpunkte im Irak.

Doch wer trägt wirklich die Schuld an einem Schlagabtausch, der fast zu einem offenen Krieg geführt hätte? Wer sind die Hintermänner des Ringens am Persischen Golf? Eine Frage, der wir in dieser Ausgabe von Die Woche COMPACT nachgehen.

  • Drahtzieher des Krieges – Vor heizte die Krise am Persischen Golf an?
  • Poker der Globalisten – Wer hat die Macht im Nahen Osten?
  • Rechnung für die Umweltsau – Proteste gegen GEZ-Medien werden lauter
  • Bunter Feier – Warum Weihnachten in Aue fast tödlich endete

Am Ende war es doch nur eine Ohrfeige. So zumindest bezeichnete Irans Oberster Religionsführer Ali Chamenei den Raketenangriff auf zwei US-Stützpunkte. Und Donald Trump twitterte postwendend: Alles ist gut. Nun dürfte „gut“ wohl kaum die richtige Beschreibung für das Verhältnis zwischen Washington und Teheran sein. Doch zumindest in der aktuellen Krise haben beide Seiten in letzter Minute die Vernunft bewahrt. Dabei gab es offenbar durchaus Kräfte, die sich eine Eskalation gewünscht hätten.

In Lindau am Bodensee begrüße ich jetzt den Friedensforscher und Analysten für Geopolitik Reiner Rothfuss. Herr Rothfuss, auf amerikanischer Seite kam die schärfste Rhetorik nicht von Trump, sondern von seinem Außenminister Mike Pompeo. Auch beschäftigte Trump zeitweise den als Falken geltenden John Bolton als Sicherheitsberater, hat ihn aber mittlerweile entlassen. Wo verlaufen die Konfliktlinien innerhalb der US-Administration.

Die Deutsche Friedensgesellschaft warnt mit Blick auf die Spannungen zwischen Washington und Teheran vor einer neuen Flüchtlingswelle. „Ein offener Krieg zwischen den USA und Iran hätte wohl zehntausende Tote und Millionen von Flüchtenden zur Folge und wäre zudem auch ökologische eine Katastrophe“, sagte der Bundessprecher der Organisation, Thomas Carl Schwoerer. Zugleich warf er der US-Regierung vor, mit dem Anschlag auf General Soleimani eine Eskalation des schon lange schwelenden Konfliktes bewusst herbeigeführt zu haben.

Irans Außenminister Mohammad-Dschawad Zarif hat den USA vorgeworfen, in der Auseinandersetzung mit dem Iran die gleichen Methoden anzuwenden, wie der Islamische Staat. Dies geht aus einer Erklärung hervor, die Irans UNO-Botschafter Madschid Takht-Rawantschi vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verlas. Zudem sagte er: Die „heimtückische gezielte Ermordung der Helden, die der Alptraum von Gruppen wie ISIS waren“, sei ein versuch der USA, ihre schwindende globale Vormachtstellung zu verteidigen. Chinas UN-Botschafter Zhang Jun machte unterdessen die USA für die aktuelle Krise verantwortlich. Wörtlich erklärte er: „Gegenwärtig hat das einseitige militärische Abenteurertum der Vereinigten Staaten zu einer Verschärfung der Lage in der Golfregion im Nahen Osten geführt.“

Welche Auswirkungen hat die Krise auf Deutschland, immerhin einem der wichtigsten Handelspartner des Iran? Martin Müller-Mertens steht jetzt vor dem Schloss Schönhausen im Norden Berlins. Martin, vielleicht kannst du uns verraten, was die einstige Residenz von Königin Elisabeth Christine von Preußen nun ausgerechnet mit der Lage am Persischen Golf zu tun hat?

Fünf Mitglieder der Identitären Bewegung haben am 5. Januar einen Teil des WDR-Funkhauses in Köln besetzt. Dabei entrollten sie ein Banner mit er Aufschrift „WDR-liche Medienhetze stoppen. GEZ sabotieren“. In einer Erklärung der Gruppe heißt es, die Aktion sei ein Protest gegen die, wo wörtlich, „jüngsten Auswüchse der ideologisch motivierten Hetze des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der rechtschaffene Bürger verhöhnt und die Generationen gegeneinander aufzuhetzen versucht.“ Gemeint war das sogenannte Umweltsau-Video des Hörfunksenders WDR 2, sowie der Tweet eines WDR-Mitarbeiters, in dem ältere Menschen als, Zitat, Nazisäue bezeichnet wurden.

Den Stich hatte Mike W erst gar nicht bemerkt. Am Heiligen Abend wurde der freiwillige Helfer in der sächsischen Kreisstadt Aue-Bad Schlema niedergestochen. Die Bluttat war schnell wieder aus den Medien verschwunden. COMPACT-TV hat genauer nachgefragt und konnte auch exklusiv mit dem Opfer sprechen.


Quelle: COMPACT TV

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