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Die Macht um Acht: "ARD – Verschwörungsanstalt gegen Journalismus" - Keine Fragen, keine anderen Meinungen

Archivmeldung vom 16.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Uli Gellermann (2020)
Uli Gellermann (2020)

Bild: Screenshot Youtube Video: "Die Macht um Acht (50) "ARD – Verschwörungsanstalt gegen Journalismus"" (https://youtu.be/IK2RSTjBp7k) / Eigenes Werk

Zwar mag die Tagesschau in der Corona-Krise keine anderen Meinungen zulassen als die eigene, aber alle, die tatsächlich eine abweichende Meinung haben, sind natürlich „Verschwörungstheoretiker". Was in der hochdeutschen Übersetzung heißt: Spinner, Feinde, Mystiker. Nun wäre es ja sinnvoll, wenn die ARD-Redaktion diese anderen Meinungen zitieren und widerlegen würde, aber davon hält die Tagesschau nichts: Die verleumdet die Abweichler nur.

Verleumdungs-Kanon der ARD

Ein typischer ARD-Satz aus dem Verleumdungs-Kanon: "Aussagen von Wodarg und Co. wissenschaftlich nicht haltbar". Gemeint ist Dr. Wolfgang Wodarg, Facharzt für innere Medizin-Pneumologie, Sozialmedizin und Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin. Ein wichtiger Kritiker der Corona-Strategie der Regierung. Natürlich lässt die ARD den Dr. Wodarg nicht selbst zu Wort kommen, sondern lässt einen "Experten" sagen: "Die verstorbenen Patienten und auch die Todesfälle beim medizinischen Personal, die sind ja nicht erfunden." Das hat Dr. Wodarg zwar nicht gesagt, aber die Tagesschau kann auf diesen selbstgebastelten Pappkameraden prima eindreschen und lässt die Psychologin Pia Lamberty los: "Es gibt die bösen Verschwörer, die die Welt zerstören wollen in irgendeiner Art und Weise und es gibt die Guten, die die Wahrheit sehen, die wissen, wie es wirklich läuft", sagt Lamberty über die Leute mit alternativen Meinungen. Kein Argument, alles Behauptung, alles ungenau und nur ja keine echte Auseinandersetzung.

Viele Worte aber nix gesagt

Unter der Überschrift "Die gefährliche Macht der Corona-Mythen" nimmt sich die Tagesschau dann den Mikrobiologen Sucharit Bhakdi vor, auch ein Kritiker des Merkel-Corona-Kurs. Bei dem fällt der angeblichen Nachrichtensendung zu dessen Video ein: "In dem Video sitzt er an einem Tisch, liest von einem Blatt vor und zieht ab und an seine randlose Brille vom Gesicht, wenn er seine Schlussfolgerungen zieht." Das ist der ARD-Beweis: Wer ab und an seine Brille vom Gesicht zieht, der hat Unrecht. Und irgendein #Faktenfuchs vom Bayerischen Rundfunk erzählt zu den Aussagen von Bhakdi: "Die Annahmen, die seinen Fragen zugrunde liegen, suggerieren, dass die Gefährlichkeit des Sars-CoV-2-Erregers überschätzt werde, sie sind aber oft nicht wissenschaftlich belegt und verweisen vor allem auf Datenlücken". Häh? Viele Worte, aber nix gesagt, das ist der schlechte Journalismus der ARD, Behauptungen statt Beweise.

Kein Wort über Verschwörung gegen die Bahn

Die wahren Verschwörer sitzen bei den Öffentlich-Rechtlichen. Der Beweis fällt bei dieser Meldung leicht: "Deutsche Bahn - Für 1000 Brücken Sanierung zu teuer" titelt die Tagesschau, und das hört sich erstmal wie eine echte Nachricht an. Aber die Hamburger Redaktion verweigert jeden Hintergrund, jede Nennung von Verantwortlichen für den maroden Zustand des Streckennetzes. Kein Wort darüber, dass im Zuge der Agenda 20/10 die Bahn privatisiert wurde. Kein Wort davon, dass die verschiedenen Koalitionen die Bahn deshalb kaputtgespart haben, kein Wort über Massenentlassungen und Streckenstilllegungen. Über die VERSCHWÖRUNG gegen die Bahn und ihre Kunden, über das kaputte Verkehrskonzept, kein Ton.

Verschwörungsanstalt gegen Journalismus

Und während die Tagesschau noch über "Verschwörungstheoretiker" fabuliert, wird die Juristin Beate Bahner zwangsweise von der Polizei in die Psychiatrie verbracht. Frau Bahner hatte Klage gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen erhoben. Und jetzt ab in die Klapse? „Sie hat einen sehr verwirrten Eindruck gemacht", hatte ein Polizeisprecher zuvor das Vorgehen der „Rhein-Neckar-Zeitung" bereits erklärt. Die Tagesschau erwähnt diesen ungeheuerlichen Vorfall nicht einmal. Sie schweigt sich aus, statt ihrer Nachrichten-Pflicht nachzukommen. Sie fragt nicht nach einem medizinischen Gutachten, fragt die Polizei nicht danach, woher sie denn die Kompetenz nimmt, den "verwirrten" Zustand der Rechtsanwältin zu beurteilen. Nichts über die notwendige Entscheidung eines Gerichts als Grundlage für eine Zwangseinweisung, nichts über den merkwürdigen Zufall, dass eine prominente Kritikerin der Ausgangsperre weggesperrt wird. Die ARD erweist sich erneut als Verschwörungsanstalt gegen anständigen Journalismus.


Bild: KenFM

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