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M-PATHIE: "Die Herrscher der Welt" mit Dr. Bernhard Kegel

Archivmeldung vom 11.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
M-PATHIE – Zu Gast heute: Bernhard Kegel – "Die Herrscher der Welt"
M-PATHIE – Zu Gast heute: Bernhard Kegel – "Die Herrscher der Welt"

Bild: Screenshot Youtube Video: M-PATHIE – Zu Gast heute: Bernhard Kegel – "Die Herrscher der Welt" (https://youtu.be/65ovIN3sru8) / Eigenes Werk

Dr. Bernhard Kegel ist Biologe, Chemiker und erfolgreicher Autor von Sachbüchern und Romanen. Sein Buch „Die Herrscher der Welt“ befasst sich mit einer neuen Sichtweise auf alle Lebewesen, in der Kegel die Welt der Mikroben, der Viren und Bakterien näher beleuchtet und ein ganz anderes Bild von uns Menschen aufzeigt, wie wir es vom Biologieunterricht oder auch von der Evolutionstheorie bisher gewohnt sind. Mikroben bestimmen unser Leben und ohne sie wären wir lebensunfähig.

Alle Lebewesen werden quasi bevölkert von einer Heerschar von Mikroben, den Kleinstlebewesen, den Bakterien und Viren, und zwar in einer unser Leben erst ausmachenden Form, die uns früher nicht bewusst war. Neue Mikroskope und Forschungen zum Thema der Holobionten, der Lebensgemeinschaften von Lebewesen, zeigen auf, dass wir ohne sie erstens nie entstanden und zweitens gar nicht überlebensfähig wären. Sie entstanden Milliarden Jahre vor allen anderen Lebensformen, den Pflanzen, den Fischen, den Wirbeltieren und den Vögeln.

So musste sich das, was wir Leben nennen, an diese Lebenssiedler erst anpassen. Der Mensch, eine Lebensgemeinschaft und kein Individuum, diese Erkenntnis der neuen Biologie zeigt, dass die alles durchdringende Kraft des Lebens ein symbiontischer Prozess ist und nicht, wie wir noch bis heute in Schulen lernen, ein ewiger Kampf ums Überleben der Arten darstellt. Diese neue Erkenntnis bricht nicht mit der Evolutionstheorie, sie ergänzt diese Theorie. So bestehen wir Menschen aus ca. 50 Billionen eigenen Zellen, doch die Anzahl der Mikroben übertrifft diese Anzahl bei weitem.

Die Folgen dieser Erkenntnisse sind sehr weitreichend und beginnen gerade erst in der Forschung, in der Philosophie und in der Deutung des Menschenbildes, neue Akzente zu setzen. Für die Medizin könnten diese Forschung für bestimmte Gesundheitsprozesse bahnbrechend werden. Aber auch im Sinne unserer künstlichen Globalisierungsprozesse könnten die Erkenntnisse, dass so gut wie kein Lebewesen wirklich Herr im eigenen Haus ist, uns in Richtung Kooperation und Menschlichkeit weitere positive Impulse liefern.


Quelle: KenFM

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