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Corona-Warn-Apps: Totalüberwachung im Namen der Gesundheit?

Archivmeldung vom 12.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Corona-Warn-Apps: Totalüberwachung im Namen der Gesundheit?
Corona-Warn-Apps: Totalüberwachung im Namen der Gesundheit?

Bild: Screenshot Video: "Corona-Warn-Apps: Totalüberwachung im Namen der Gesundheit? | 10. Juni 2020 | kla.tv/16559" (https://youtu.be/x1c80z8Ravk) / Eigenes Werk

Weltweit scheinen sich die Regierungen einig zu sein; schnellstmöglich die Verbreitung von Covid19 zu verhindern. Wie unsere Sendung vom 9.4.2020 aufzeigte, nutzen Regierungen dazu anonymisierte Mobilfunkdaten. Zudem wird intensiv in die Entwicklung von sogenannten „Corona-Warn-Apps“ investiert.

Die Frankfurter Allgemeine berichtete im März über eine chinesische App, welche auf der Basis individueller Bewegungs- und Interaktionsprofile das Risiko einer Infizierung bewertet und darüber hinaus etwa den Zugang zum öffentlichen Nahverkehr steuert. Auch in Europa weitet sich das Angebot der länderspezifischen „Corona-Warn-Apps“ aus. Die französische „StopCovid“-App steht seit dem 2.6.2020 zum Download bereit und wurde innerhalb von vier Tagen bereits eine Million Mal aktiviert.

In Deutschland steht eine App kurz vor deren Einführung und auch in der Schweiz hat der Stände- wie Nationalrat, in der Sommersession der vergangenen Tage, die gesetzlichen Grundlagen für eine „Tracing-App“ verabschiedet. Das Österreichische Rote Kreuz hatte seiner Bevölkerung die sogenannte „Stopp Corona“-App bereits Ende März kostenlos zur Verfügung gestellt. Gemäß eigenen Angaben sei das Herzstück der App ein Kontakt-Tagebuch, in dem persönliche Begegnungen mit einem „digitalen Handshake“ anonymisiert gespeichert würden. Erkranke eine Person an COVID-19, würde jeder, der in den vergangenen 48 Stunden Kontakt hatte, automatisch benachrichtigt und gebeten, sich selbst zu isolieren.

Gerry Foitik, der Bundesrettungskommandant des Österreichischen Roten Kreuzes bewirbt die App wie folgt: „Helfen und Leben retten wird einfach wie nie. [...]“ So wird der Bevölkerung mit Werbeaktionen die Dringlichkeit und Nützlichkeit von Corona-Warn-Apps angepriesen. Seitens der Regierungen wird zugesichert, dass man sich über den Datenschutz der Apps keine weiteren Gedanken machen müsse...[weiterlesen]


Quelle: KlaTV

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