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Umfrage: Mehrheit will FDP im Bundestag

Archivmeldung vom 27.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: lillysmum / pixelio.de
Bild: lillysmum / pixelio.de

Die Mehrheit der Deutschen möchte laut einer Umfrage, dass die FDP im nächsten Bundestag vertreten ist: In der Erhebung von Emnid für das Nachrichtenmagazin "Focus" gaben 51 Prozent der Befragten an, den Einzug der Liberalen gut zu finden. 34 Prozent fänden es nicht gut, wenn es die FDP über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen würde.

Besonders groß sind die Sympathien bei Unions-Anhängern mit 72 Prozent, gefolgt von Grünen-Anhängern (67 Prozent). AfD-Wähler sind mehrheitlich gegen die FDP im Bundestag. Für die Umfrage wurden am 25. und 26. April 2017 insgesamt 1.006 Personen befragt. Die Fragestellung lautete: "Fänden Sie es gut, wenn die FDP bei der nächsten Bundestagswahl im September 2017 den Einzug in den Bundestag schaffen würde oder fänden Sie das nicht gut?" Die Auswahl der Befragten sei "repräsentativ", teilte das Institut mit.

Solms sieht FDP bei Sanierungsprozess "auf einem gutem Weg"

FDP-Schatzmeister Hermann Otto Solms beurteilt den Fortschritt des Sanierungsprozesses seiner Partei als positiv: "Der Sanierungsprozess ist noch nicht abgeschlossen, aber wir sind auf einem gutem Weg", sagte Solms der "Welt". Solms, der die Parteikasse nach dem Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag erneut übernommen hatte, verordnete den Liberalen einen strikten Sparkurs.

So wurden die Personalausgaben von rund 19 Millionen Euro im Jahr 2011 auf rund 12 Millionen Euro pro Jahr seit 2014 zurückgefahren. Zur verbesserten Finanzlage trug angesichts sinkender Einnahmen aus der staatlichen Parteienfinanzierung außerhalb des Bundestags vor allem die Spendenbereitschaft von Privatpersonen bei. 2017 konnte Solms bereits Spenden in Höhe von 1,8 Millionen Euro verzeichnen, bis Jahresende erwartet der Schatzmeister drei Millionen Euro.

Das Reinvermögen der Partei ist Ende 2016 auf 8,3 Millionen Euro angewachsen. Ende 2014, dem Jahr nach dem Ausscheiden der Liberalen aus dem Bundestag, hatte es noch 3,4 Millionen Euro betragen. Die Landesverbände und ihre Untergliederungen weisen dabei ein Reinvermögen von fast 14 Millionen Euro aus. Die Bundespartei dagegen ist noch mit 5,6 Millionen Euro überschuldet, hat aber seit 2013 rund vier Millionen Euro Schulden abgebaut.

Erfreulich nannte Solms die Mitgliederentwicklung. Ende 2016 gehörten 53.800 Personen der FDP an, Ende 2015 waren es noch 53.190 gewesen. In diesem Jahr sind bereits über 3.000 weitere Neumitglieder hinzugekommen: Stand 31. März 2017 zählt die FDP 55.200 Mitglieder. "2013 war die Lage politisch und wirtschaftlich katastrophal", sagte Solms. "Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass sich Finanzen und Mitgliederzahlen so positiv entwickeln."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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