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Karl Lauterbach: Corona-Patient mit Sonderprivilegien

Archivmeldung vom 08.08.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.08.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk

Was ist los mit Karl Wilhelm Lauterbach, Deutschlands Frontmann für immer häufigere Corona-Impfungen? Viermal bekam er den heilsbringenden Piks und trägt fast ununterbrochen Masken. Trotzdem ist er infiziert und von Symptomen geplagt – und nimmt ein Medikament zur Vermeidung von Komplikationen, das er gar nicht nehmen dürfte. Dies berichtet Daniel Weinmann auf dem Portal "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Weinmann: "Bizarrer noch: Nachdem der Gesundheitsminister und Corona-Apokalyptiker in Personalunion seit mittlerweile zwei Jahren eine Impfung beworben hat, die weder vor Ansteckung schützt, noch nebenwirkungsfrei (wie von ihm selbst postuliert) ist, bewirbt er nun mit Paxlovid ausgerechnet ein Virostatikum, das laut Robert Koch-Institut nur bei Ungeimpften bzw. unvollständig Vakzinierten eingesetzt werden soll.

Dies bedeutet: Entweder ist Lauterbach – entgegen seinen eigenen Beteuerungen – nicht vollständig geimpft. Schließlich eignet sich das Medikament nach eigenem Bekunden insbesondere für die Behandlung ungeimpfter Risikopatienten. Oder es ist sein stilles Eingeständnis, dass die Impfungen nicht nur wirkungslos, sondern zudem überflüssig sind, weil es ein Heilmittel gibt.

Einnahme von Paxlovid nur bei Vorliegen mehrerer Risikofaktoren indiziert

Oder der selbsternannte ‚Mann der Fakten‘ ist schwerer erkrankt als er zugibt. „Zur Vermeidung von Komplikationen nehme ich Paxlovid“, lässt Lauterbach nämlich seine Wähler und Nicht-Wähler via Twitter wissen. Die Angst muss groß und das Vertrauen in die von ihm in Dauerschleife glorifizierten Impfstoffe entsprechend klein sein. Denn „das sind keine Smarties, das verschreibt man nicht einfach so“, zitiert das „ZDF“ einen nicht namentlich genannten Arzt. Auch einer Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft zufolge ist die Einnahme dieses Medikamentes nur bei Vorliegen mehrerer Risikofaktoren indiziert.

Lauterbach könnte vor diesem Hintergrund stärker betroffen sein, als er zugibt. Sein vehementes Eintreten für Paxlovid, das ihm nicht ohne das Vorliegen weitere Risikofaktoren verabreicht werden dürfte, könnte aber auch einen ganz anderen, handfesten Beweggrund haben: Der 59-Jährige rührt in seiner Nebentätigkeit als Lobbyist der Pharmaindustrie kräftig die Werbetrommel für ein Präparat, für dessen Verabreichung Hausärzte 15 Euro bekommen sollen. „Es wird ein System mit Hausärzten vorbereitet, diese viel zu seltene Covid-Lebensrettung regelmäßiger einzusetzen. Medikament haben wir genug“, schreibt der unermüdliche Warner vielsagend in einem seiner zahllosen Tweets. Was er entweder nicht weiß oder schlicht ignoriert: Laut „Ärztezeitung“ finden Apotheker Mediziner, die Paxlovid abgeben, „insgesamt bedenklich“.

An dieser Aussage bestehen – was bei Lauterbach selten vorkommt – keine Zweifel: Seit Januar 2022 hat der Bund eine Million Therapieeinheiten dieses Medikaments beschafft. Rund 500 Euro verlangt der Hersteller Pfizer pro Einheit, für den Kauf flossen also Hunderte Millionen Euro an Steuergeldern.

»Es ist höchste Zeit, die Covid-Zertifikate einzustampfen«

Lauterbach genießt indes nicht nur bei der Therapie seiner Covid-19-Infektion eine Sonderbehandlung. Für ihn gilt offensichtlich nicht, was er den Bundesbürgern im ‚Entwurf für eine Fortentwicklung des Infektionsschutzgesetzes‘ (IfSG) vorschreibt. Auf eine Journalistenanfrage, wie lange seine letzte Impfung zurückliegt, gab sich das Bundesgesundheitsministerium zugeknöpft: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht in Details zu medizinischen Angelegenheiten gehen können.“

Laut IfSG muss indes jeder Bürger den exakten Impfstatus und -zeitpunkt offenlegen, wenn er ab Oktober ohne Maske eine Gaststätte, ein Kino oder eine kulturelle Veranstaltung besuchen möchte. Entscheidend ist dann der Zeitpunkt der letzten Impfung. Liegt diese länger als drei Monate zurück, werden selbst vierfach geimpfte Menschen nach dem Willen von Lauterbach und FDP-Justizminister Buschmann im Herbst behandelt, als hätten sie nie eine Impfung erhalten.

Für Lauterbach gelten offensichtlich andere Regeln. Während seine Untertanen gezwungen sind, jedem Kellner, Bodyguard oder Ticket-Kontrolleur intimste Impfdaten zu offenbaren, pocht der Minister auf den Datenschutz. Für den kritischen „Welt“-Journalisten Tim Röhn gibt es vor diesem Hintergrund nur eine Konsequenz: „Es ist höchste Zeit, die Covid-Zertifikate einzustampfen.“

Quelle: Reitschuster

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