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Martin Schulz verliert an Zustimmung

Freigeschaltet am 19.05.2017 um 06:50 durch Andre Ott
Der gelernte Buchhändler Martin Schulz
Der gelernte Buchhändler Martin Schulz

Bild: flickr/ Lukas Plewnia (CC BY-SA 2.0)

Wenn die Bürger den Bundeskanzler bzw. die Bundeskanzlerin direkt wählen könnten, würde sich fast jeder zweite Befragte (49 Prozent) für eine weitere Legislaturperiode unter Angela Merkel entscheiden. 32 Prozent würden den gelernten Buchhändler und SPD-Kandidaten Martin Schulz wählen. 13 Prozent würden sich für keinen der beiden Kandidaten entscheiden. Im Vergleich zur Befragung vom 11. Mai 2017 verliert Martin Schulz vier Prozentpunkte. Die Stimmen für Angela Merkel bleiben unverändert.

Keine Wechselstimmung in Deutschland Mit 48 Prozent wünscht sich fast jeder zweite Bundesbürger weiterhin eine von der CDU/CSU geführte Bundesregierung. Eine Regierung unter SPD-Führung können sich 32 Prozent vorstellen. Das sind vier Prozentpunkte weniger als am 11. Mai 2017. Die Befürworter der Union gewinnen einen Prozentpunkt dazu.

Ansichten zur SPD und CDU: Deutsche fühlen sich unter Angela Merkel sicher 66 Prozent der Deutschen finden, dass die Bundeskanzlerin dafür sorgt, dass es ihnen in einer unruhigen Welt gut geht. 53 Prozent meinen, dass es mit Martin Schulz wieder sichtbare inhaltliche Unterschiede zwischen SPD und CDU gibt. 68 Prozent halten die Forderung der SPD nach sozialer Gerechtigkeit für zu unkonkret und kritisieren, die Partei sage nicht genau, was sie dafür machen wolle. Blaue Plakette: Uneinigkeit über Fahrverbot für ältere Diesel-PKW Aktuell wird über ein Fahrverbot für ältere Diesel-Autos in deutschen Innenstädten diskutiert, um die Luftverschmutzung durch Stickoxide und Feinstaub zu reduzieren.

49 Prozent der Bürger halten es für falsch, dass Fahrzeuge, die die Abgasnorm Euro-6 nicht erfüllen, dann nicht mehr in Innenstädten mit Umweltzonen fahren dürfen. 48 Prozent halten ein Verbot für richtig. Sonntagsfrage: Abwärtstrend der SPD hält an In der aktuellen Sonntagsfrage erhält die Union 38 Prozent der Wählerstimmen, die SPD kommt auf 26 Prozent. Die AfD und die FDP erhalten jeweils neun Prozent der Stimmen.

Die Grünen würden acht Prozent der Bürger wählen, Die Linke sechs Prozent. Im Vergleich zum Deutschlandtrend vom 11. Mai 2017 gewinnen die Union und die FDP jeweils einen Prozentpunkt hinzu. Die SPD, Die Linke und die AfD verlieren jeweils einen Prozentpunkt. Die Stimmen für die Grünen bleiben unverändert. Insgesamt erhält die Regierungskoalition 64 Prozent. Der Deutschlandtrend ist eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des "ARD-Morgenmagazins".

Datenbasis: Befragt wurden vom 16. bis 17. Mai 1017 Menschen. Die Fehlertoleranz liegt bei 1,4 (bei einem Anteilswert von 5%) bis 3,1 (bei einem Anteilswert von 50%) Prozentpunkten. Die Fragen im Wortlaut: Wenn man den Bundeskanzler direkt wählen könnte, für wen würden Sie sich entscheiden: für Angela Merkel oder für Martin Schulz? Aktuell wird über ein Fahrverbot für ältere Diesel-PKW in Innenstädten diskutiert. Fahrzeuge, die die Abgasnorm Euro-6 nicht erfüllen, dürften dann in Städten mit Umweltzonen nicht mehr fahren, um die Luftverschmutzung durch Stickoxide und Feinstaub zu reduzieren.

Halten Sie ein solches Verbot für richtig oder für falsch? Wenn es nach Ihnen ginge, sollte die nächste Bundesregierung wieder von der CDU/CSU geführt sein oder sollte sie von der SPD geführt sein? Über die Parteien gibt es ja unterschiedliche Ansichten. Ich nenne Ihnen jetzt einige Aussagen zur SPD und zur CDU und Sie sagen mir bitte jeweils, ob Sie dieser Aussage eher zustimmen oder eher nicht zustimmen. Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre?

Quelle: ARD Das Erste (ots)

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