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ÖSV-Adler Gregor Schlierenzauer flog auf 253,5 m

Archivmeldung vom 22.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bloudkova Velikanka von Planica
Bloudkova Velikanka von Planica

Foto: Krtkewiki
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Vom Sorgenkind zum Überflieger: Gregor Schlierenzauer hat in der Qualifikation für das Skifliegen im slowenischen Planica für Aufsehen gesorgt. Der Österreicher segelte mit einem Traumflug 253,5 m und egalisierte dabei die Weltrekord-Weite seines Landsmannes Stefan Kraft. Weil „Schlieri“ nach der Landung in den Schnee griff, gehört die alleinige Bestmarke laut Regelwerk aber weiterhin Kraft. Nach Schlierenzauer wurde der Anlauf deutlich verkürzt, Gewinner der Qualifikation wurde am Ende der Norweger Johann Andre Forfang mit 241,0 m.

Völlig außer Form zeigte sich Andreas Wellinger. Der Olympiasieger, vergangenes Wochenende in Vikersund schon nur auf Rang 36, landete nach 220 m in der Probe nur bei 179,5 m und verpasste als 56. ebenso wie der gesundheitlich leicht angeschlagene Karl Geiger den Wettkampf am Freitag (15.00 Uhr/Eurosport). Das gleiche Schicksal ereilte den norwegischen Skiflug-Weltmeister Daniel Andre Tande auf Rang 41.

Während sich die komplette nationale Gruppe der Slowenen qualifizierte, Robert Kranjec soll dabei zum 200. Mal die 200-Meter-Marke übertroffen haben (!), scheiterte auch Domen Prevc, Tilen Bartol und Nejc Dezman und reichten zum Beispiel dem Schweizer Gregor Deschwanden 230 m nicht, um sich zu qualifizieren. Er war noch mit langem Anlauf und gutem Wind gesprungen. Die Verhältnisse wechselten fast ständig, es wurde aus unterschiedlichen Luken gesprungen und speziell die eigentlich besten Flieger hatten am Ende gegen Mittag wie so oft im Tal der Schanzen Probleme.

Bester DSV-Adler war Richard Freitag (213,5 m), der auf Platz fünf unmittelbar vor dem Willinger Stephan Leyhe (214,0) landete. Ebenfalls den Sprung unter die besten 40 schafften Markus Eisenbichler (224,5), Pius Paschke (201,0) und Andreas Wank (219,5) auf den Rängen 12, 30 und 36.

„Mein erster Flug von 203,5 m im Training war nichts, der zweite in der Quali war dann ganz okay“, meinte Leyhe. „Der Absprung passt noch nicht ganz, dafür ist der Flug als solches schon gut.“

Man darf gespannt sein, welches Quartett Bundestrainer Werner Schuster nach dem Freitag-Wettkampf für den Teamwettbewerb nominieren wird.

Der Skiflug-Weltrekord steht seit dem 18. März 2017 bei 253,5 m, aufgestellt von Kraft im norwegischen Vikersund. Der Russe Dimitri Vassilijew war am 15. Februar 2015 in Vikersund sogar auf 254,0 m gesegelt, hatte den Sprung aber ebenso wie nun Schlierenzauer nicht gestanden.

Elf Athleten verbesserten in der Quali ihre Bestmarken, einige flogen erstmals über 200 m. „Die Schanzen sind heute größer, das Material besser als zu meiner Zeit. Unsere 200 m würden heute 230 m bedeuten“, war sich Sven Hannawald bei „Eurosport sicher.

Ergebnisliste Qualifikation Planica 22.03.2018.pdf

Quelle: SC Willingen - Dieter Schütz

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