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Ist die Venus der Erde nicht am nächsten gelegen?

Archivmeldung vom 16.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: CC0 / 35393/pixabay.com
Bild: CC0 / 35393/pixabay.com

Ein US-Astronomen-Team hat die durchschnittlichen Entfernungen zwischen der Erde und anderen Planeten des Sonnensystems berechnet und ist zum Schluss gekommen, dass der Merkur und nicht die Venus unserem Planeten am nächsten liegt. Die Studie ist von der Fachzeitschrift „Physics Today“ veröffentlicht worden.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt: "Außerdem ist der Merkur im Durchschnitt der nächstgelegene „Nachbar“ im Vergleich zu allen anderen Planeten im Sonnensystem, so die Forscher.

Das Missverständnis darüber, wie weit die Planeten voneinander seien, komme daher, dass man normalerweise die Entfernungen zu anderen Planeten schätze, d.h. die durchschnittliche Entfernung vom Planeten zur Sonne berechne.

Die durchschnittliche Entfernung unserer Erde von der Sonne soll demnach eine astronomische Einheit (AE) betragen, während es von der Venus etwa 0,72 AE seien.

Zieht man einen Wert vom anderen ab, so wird sich die durchschnittliche Entfernung zwischen Erde und Venus auf 0,28 AE. belaufen, was weniger sei, als bei allen anderen Planetenpaaren.

Drei Forscher stellten jedoch fest, dass dies nicht der genaue Weg ist, um Entfernungen zwischen Planeten zu berechnen.

Das Problem bestehe darin, dass die Erde die gleiche Zeit auf der der Venus gegenüberliegenden Seite ihrer Umlaufbahn verbringe und und die Entfernung dann auf 1.72 AE betrage.

Für eine genauere Berechnung ist es notwendig, den Abstand zwischen jedem Punkt in der Umlaufbahn des Planeten A und jedem Punkt in der Umlaufbahn des Planeten B zu ermitteln.

Die Forscher führten eine Simulation durch, wobei sie angenommen haben, dass die Umlaufbahnen der Planeten ungefähr kreisförmig seien und ihre Umlaufbahnen sich nicht in einem Winkel zueinander befinden.

Diese Methode habe es ihnen ermöglicht, zur Schlussfolgerung zu gelangen, dass der Merkur die meiste Zeit sowohl zur Erde als auch zu jedem anderen Planeten im Sonnensystem am nächsten liegt."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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