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Songs haben für viele Millennials größeren Wiedererkennungswert als aktuelle Lieder

Archivmeldung vom 13.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Kopfhörer: Millennials hören Songs der 1960er.
Kopfhörer: Millennials hören Songs der 1960er.

Bild: pixelio.de/S. Hofschlaeger

Millennials haben ein erstaunliches Musikgedächtnis, wenn es um Songs geht, die zwischen 1960 und 1990 entstanden sind. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern der New York University (NYU). Im Vergleich dazu lässt die Erinnerung an Hits, die aus der Zeitspanne zwischen 2000 bis 2015 stammen, trotz ihrer Aktualität schneller nach. "Die Zeit zwischen den 1960ern und den 1990ern war für die Musik besonders prägend", schildert Pascal Wallisch von der NYU.

Drei Phasen identifiziert

Bei der Songauswahl haben die Wissenschaftler jene Lieder gewählt, die zwischen 1940 und 1957 sowie zwischen 1958 und 2015 auf Platz eins der "Top 100"-Billboard-Charts waren. Insgesamt haben an der Studie 643 Personen teilgenommen. Jeder Teilnehmer hörte sieben randomisierte Songs aus einer Gesamtauswahl von 152 Liedern. Nach jedem Song mussten die Probanden angeben, ob sie diesen wiedererkennen. Die präsentierten Musiksequenzen waren fünf, zehn und 15 Sekunden lang und wurden im Vorfeld von einem Gremium aus Musikexperten ausgewählt.

Die Ergebnisse zeigen drei unterschiedliche Phasen des kollektiven Gedächtnisses: Die erste zeigt einen linearen Abfall der Wiedererkennung von Musik aus dem Zeitraum zwischen 2000 und 2015. Dieser nimmt von Jahr zu Jahr zu. Die zweite Phase zeigt ein stabiles Plateau von den 1960ern bis zu den 1990ern. Während diesen 40 Jahren ließ sich kein nennenswerter Rückgang in der Erinnerung nachweisen. Die dritte Phase zeigte, ähnlich zur ersten, einen graduellen Rückgang der Wiedererkennung zwischen 1940 und 1950.

Diversität ausschlaggebend

Die Forscher konnten das stabile Wiedererkennungslevel von den 1960ern bis zu den 1990ern hingegen nicht erklären. Dennoch deuten diese an, dass während dieser Zeitspanne sehr vielseitige Songs die Billboard-Charts anführten. Diese Diversität konnte in den Jahren von 1940 bis 1950 sowie zwischen 2000 und 2015 nicht nachgewiesen werden. Der Wiedererkennungswert der Songs korrelierte den Wissenschaftlern zufolge auch mit den Klickzahlen auf dem Streamingdienst Spotify.

Quelle: www.pressetext.com/Carolina Schmolmüller

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