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Ford will zu den drei größten Autobauern aufschließen

Archivmeldung vom 09.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Logo der Ford Motor Company
Logo der Ford Motor Company

Der US-Autobauer Ford will zu den drei größten Herstellern der Branche, Toyota, Generals Motors (GM) und Volkswagen, aufschließen. Ziel sei es, die weltweiten Verkäufe auf rund acht Millionen Autos jährlich zu steigern, sagte Ford-Chef Alan Mulally der "Welt" im Vorfeld der Internationalen Automobil-Austellung (IAA). "Ich denke, wir schaffen das innerhalb dieser Dekade."

2012 waren es rund 5,7 Millionen verkaufte Autos gewesen. "Außerdem peilen wir eine Gewinnspanne von acht bis zehn Prozent an", so Mulally. Wie die meisten Hersteller erwartet auch Ford vor allem in Asien, in erster Linie in China eine weiter stark steigende Nachfrage. Auch für die weiteren Aussichten in den USA ist Mulally optimistisch. Europa bleibt für Ford wie für den Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) hingegen eine Problemzone. Immerhin sieht Mulally erstmals eine Entspannung: "Europa hat die Talsohle erreicht und es gibt Anzeichen, dass sich der Markt erholen könnte."

Dennoch rechnet der Konzern im Gesamtjahr für das Europageschäft mit einem Vorsteuerverlust von 1,8 Milliarden Dollar. Das wäre so viel wie 2012. Anfang des Jahres hatte Ford noch einen Zwei-Milliarden-Verlust in Europa befürchtet. "Wir passen die Kapazitäten der Nachfrage an und planen keine weiteren Werkschließungen in Europa", so Mulally. Während sich Europa leicht erholt, laufen die weltweiten Geschäfte für Ford gut wie lange nicht. "2013 wird ein sehr gutes Jahr für uns, wir werden weiter wachsen.

Für den US-Markt erwarte ich ein Gesamtvolumen zwischen 15,5 und 16 Millionen Fahrzeugen", sagt Mulally und glaubt, dass Ford vor allem von der weiter wachsenden Kauflust der Amerikaner profitiert. "Wir haben die größte und modernste Produktpalette in unserer Geschichte. Das Durchschnittsalter der Autos in Nordamerika beträgt elf Jahre, das heißt, es besteht erheblicher Ersatzbedarf."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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