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Umfrage: Fast 69 Mittelständler zufrieden mit Flüchtlingen als Arbeitskräften

Archivmeldung vom 14.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Kommunikation, Geschäftsmänner, Geschäftsfrauen, Umfrage (Symbolbild)
Kommunikation, Geschäftsmänner, Geschäftsfrauen, Umfrage (Symbolbild)

Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Die meisten mittelständischen Unternehmen sind mit Flüchtlingen als Arbeitnehmern zufrieden. Das ergab eine Stichprobenumfrage der Agentur Pollytix im Auftrag der UNO-Flüchtlingshilfe Deutschland, über die der der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

Befragt worden seien 93 Mittelständler, von denen 69 aktuell Flüchtlinge beschäftigen. Fast alle machten damit gute bis sehr gute Erfahrungen, lediglich sechs Firmen berichteten von negativen Erlebnissen. Allerdings existieren noch immer Hürden: Fast 50 Prozent der Firmen sähen mangelnde Deutschkenntnisse als größtes Hindernis bei der Einstellung von Flüchtlingen, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. Jedes sechste Unternehmen nenne Unklarheiten etwa bei der Aufenthaltsdauer beziehungsweise beim rechtlichen Rahmen als größte Sorge. Mangelnde Qualifikation der Flüchtlinge hätten nur acht Unternehmen als Hindernis angegeben. Daher forderten die Mittelständler vor allem Sprachkurse sowie eine größere Rechtssicherheit für Unternehmen und Flüchtlinge, heißt es in der Stichprobenumfrage, über die der "Spiegel" berichtet.

Mit 93 Teilnehmern ist die Umfrage nicht repräsentativ.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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