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Bericht: Neue Berechnungsformel soll Mietspiegel senken

Freigeschaltet am 15.03.2019 um 18:07 durch Andre Ott
Deutsche Mitte (DM): Die Faszination der Mathematik – Eine Zeitreise
Deutsche Mitte (DM): Die Faszination der Mathematik – Eine Zeitreise

Bild: Deutsche Mitte (DM) / https://pixabay.com/en/math-blackboard-education-classroom-1547018/

Die Bundesregierung will den Anstieg der Mieten dämpfen, indem sie die Berechnungsformel für die sogenannten Mietspiegel ändert. Bei der Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete sollen künftig die vergangenen sechs Jahre statt wie bisher nur vier Jahre herangezogen werden.

Darauf hätten sich Innenminister Horst Seehofer (CSU) und Justizministerin Katarina Barley (SPD) geeinigt, berichtet der "Spiegel". Die ortsübliche Vergleichsmiete ist wichtig, weil die Miete bestehender Verträge nur bis zu dieser Obergrenze erhöht werden darf. Der Mieterbund hatte gefordert, die Mieten der vergangenen zehn Jahre zur Berechnung des sogenannten Mietspiegels heranzuziehen. Vor allem in der Union hatte es Widerstand gegen eine neue Berechnung gegeben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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