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Bericht: Auch Opel-Diesel unter Betrugsverdacht

Archivmeldung vom 13.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Logo von Opel
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Auch Opel gerät jetzt in den Verdacht beim Diesel die Abgaswerte manipuliert zu haben. Laut eines Berichts der "Bild am Sonntag" hat das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in den vergangenen Monaten wohl belastbare Hinweise gefunden, wonach der Autohersteller bei bestimmten Fahrzeugen die Abgasnachbehandlung aus technisch nicht erklärbaren Gründen während der Fahrt komplett abschaltet.

Betroffen sind laut "Bild am Sonntag" weltweit angeblich bis zu 60.000 Dieselfahrzeuge der Modelle Cascada, Insigna und Zafira mit der Abgasnorm 6 - davon 10.000 Autos aus Deutschland. Die aktuelle Produktion sei allerdings nicht betroffen, heißt es aus Unternehmenskreisen. Wie "Bild am Sonntag" weiter berichtet, sollen die verdächtigen Fahrzeuge die Grenzwerte für Stickoxide (NOx) womöglich um mehr als das 10-fache überschritten haben. In dieser Woche hat das KBA Opel über den Verdacht informiert und zur Stellungnahme aufgefordert.

Dafür hat der Hersteller nun zwei Wochen Zeit. Bislang hat Opel Manipulationsvorwürfe bei der Abgasreinigung zurückgewiesen. "Wir bei Opel setzen keine illegale Software ein. Unsere Motoren entsprechen den gesetzlichen Vorschriften", erklärte der Konzern aus Rüsselsheim Mitte 2016. Damals hatte die Deutsche Umwelthilfe Opel vorgeworfen, genauso wie VW und Audi bei den Abgaswerten zu betrügen.


Quelle: dts Nachrichtenagentur

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