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Immer mehr Einschränkungen für OSZE-Beobachter in der Ostukraine

Archivmeldung vom 16.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Die OSZE hat ihren Hauptsitz in der Wiener Hofburg.
Die OSZE hat ihren Hauptsitz in der Wiener Hofburg.

Foto: Andrew Bossi
Lizenz: CC-BY-SA-2.5
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Behinderungen der OSZE-Beobachter in der Ostukraine haben erneut zugenommen. Nach einem Bericht der Düsseldorfer "Rheinischen Post" unter Berufung auf aktuelle Angaben des Auswärtigen Amtes stieg die Zahl der Einschränkungen der Bewegungsfreiheit im vergangenen Jahr um 50 auf 1176.

Die Angriffe auf Beobachtungsdrohnen der OSZE haben sich gegenüber dem Vorjahr auf 61 mehr als verdoppelt. Die Behinderungen der OSZE-Arbeit gingen zu 83 Prozent auf das Konto der mit Russland verbündeten Separatisten. Mindestens 60 ukrainische Soldaten und 55 Zivilisten wurden getötet. Die Linken-Abgeordnete Helin Evrim Sommer bezeichnete die pro-russischen Separatisten als "Marionetten von Putins imperialer Machtpolitik". Wer angesichts der katastrophalen humanitären und sozialen Lage in den beiden abtrünnigen Donbass-Provinzen dafür sorge, dass sich der Großteil der Hilfsorganisation zurückziehen müsse, "missbraucht die Not leidende Zivilbevölkerung skrupellos für machtpolitische Zwecke", sagte Sommer.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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